News-Ticker

Corona in Hessen: Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an - Eine Stadt ist besonders schwer betroffen

Das Sozialministerium in Hessen meldet die aktuellen Corona-Fallzahlen. Dabei ist eine Stadt besonders schwer betroffen. Alle News im Ticker.

  • Das Corona-Krise* ist in Hessen noch nicht überstanden.
  • Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Hessen ist wieder gestiegen.
  • Der Langener Waldsee macht dicht – der Frankfurt Marathon wird abgesagt.

+++ 19.53 Uhr: Noch ist es rund vier Monate hin, bis die ersten Weihnachtsmärkte wieder ihre Pforten öffnen. Jetzt ist der erste Weihnachtsmarkt in Hessen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. So wird es in Biebertal bei Gießen in diesem Jahr keinen Markt geben, wie die Organisatoren mitteilten. Der Grund liegt auf der Hand: Die Infektionszahlen sind in den vergangenen Tagen und Wochen wieder gestiegen, auch in Hessen. Man wolle kein Risiko eingehen, heißt es von den Organisatoren.

Corona in Hessen: Zahl der Neuinfektionen steigt rapide - Frankfurt besonders betroffen

+++16.25 Uhr: In Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder leicht gestiegen. Laut dem hessischen Ministerium für Soziales kamen im Vergleich zu gestern 78 weitere Fälle dazu. Damit liege die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Fälle bei 12.815 (Stand 14.00 Uhr). Erneut gab es keine neuen Todesfälle - die Zahl lag weiterhin bei 525. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz - also die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage - war mit 21 am höchsten in der Stadt Offenbach. Danach folgten der Rheingau-Taunus-Kreis mit 19 sowie der Kreis Offenbach mit 18.

Nach Angaben der Stadt Offenbach wurden dort fünf neue Infektionsfälle gezählt, bei vier Patienten handele es sich um Reiserückkehrer. Insgesamt gebe es damit 66 aktuelle Infektionen. Die Stadt geht von einem 7-Tages-Wert von 22,5 aus.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Hessen wieder an.

Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen verteilen sich wie folgt auf die Kreise und Städte in Hessen:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 416 (+1), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 488, Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 451 (+5), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 300, Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 649 (+19), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 335 (+2), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 325 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 460, Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 390, Todesfälle 20
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 342 (+4), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 922 (+14), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 451, Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 223 (+1), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 447, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 867 (+8), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 382, Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 609, Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 237 (+2), Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 430 (+3), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.074 (+5), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 432 (+1), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 330 (+5), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 615 (+6), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Frankfurt Marathon offiziell abgesagt

Update vom Dienstag, 11.08.2020, 12.53 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Frankfurt Marathon 2020 abgesagt worden. Frankfurt und das Land Hessen haben sich auf die Absage des Events verständigt. „Wir haben uns diese Absage nicht leicht gemacht und bis zum Ende um Lösungen und Alternativen gerungen“, teile Renndirektor Jo Schindler in einer Stellungnahme von Frankfurt Marathon mit.

Der diesjährige Frankfurt-Marathon fällt höchstwahrscheinlich aus

Zwar sei Sport die schönste Nebensache der Welt, Menschenleben dürfe er jedoch nicht gefährden. Solange die Corona-Auflagen Großveranstaltungen stark einschränken, könne die Sicherheit bei dem Event nicht gewährleistet werden. Die 39. Auflage des Frankfurt Marathon hätte am 25. Oktober stattfinden sollen. Im vergangenen Jahr nahmen 27.000 Läufer*innen teil.

Corona in Hessen: Langen zieht nach dem Chaos am Waldsee Konsequenzen

+++ 20.40 Uhr: Das beliebte Strandbad am Langener Waldsee im Kreis Offenbach bleibt ab Dienstag (11.08.2020) bis auf Weiteres geschlossen. „Die Sicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden“, schreibt die Stadt Langen in einer Mitteilung am Montagabend (10.08.2020).

Die Stadt Langen hat die Schließung des Langener Waldsees* in Absprache mit der Bäder- und Hallenmanagement Langen GmbH (BaHaMa), Polizei und Feuerwehr beschlossen. Es gebe trotz der jüngst verfügten Sperrung des Parkplatzes am Strandbad zu viele „Unbelehrbare“, sagte der unabhängige Bürgermeister Jan Werner.

Wegen rücksichtsloser Gäste bleibt das Strandbad Langener Waldsee nun geschlossen.

Die Polizei habe alleine am Wochenende mehr als 300 Strafzettel schreiben müssen, teilte die Stadt mit und berichtete über chaotische Zustände. Teilweise seien auch Rettungswege zugeparkt worden. Wegen der anhaltend hohen Waldbrandgefahr sei das derzeit besonders gefährlich. 

Wann – und mit welchen Konsequenzen und Beschränkungen – der Langener Waldsee wieder für Badegäste geöffnet wird, ist noch völlig unklar. Zusätzlich zu der Schließung wird in der Corona-Zeit für das Freizeit- und Familienbad in der Teichstraße ein Online-Ticketsystem eingerichtet. Der Zugang zum Bad ist dann nur noch mit Dauerkarten oder vorab gekauften Tickets möglich. Damit sollen chaotische Zustände durch Besucheranstürme und lange Warteschlangen in der Zukunft vermieden werden.

Hessen: Corona-Alarm in Kita in Bad Arolsen

+++ 11.47 Uhr: In einer Kindertagesstätte in Bad Arolsen im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es Corona-Alarm. Die Mutter eines Kindes in der Eingewöhnungsphase wurde positiv auf das Virus getestet. Sie habe Kontakt zu den 18 Kindern einer Gruppe sowie zu zwölf Erzieherinnen gehabt. Die Einrichtung in Bad Arolsen blieb daraufhin am Montag (10.08.2020) geschlossen*. Kinder und Erzieher sollen nun getestet werden.

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Zahlen - Zwei Regionen noch über erstem Grenzwert

Update vom Montag, 10.08.2020, 11.24 Uhr: Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen in den vergangenen Tagen recht hoch war, ist sie nun wieder gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet im Vergleich zu gestern nur noch 34 neue Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierten nun bei 12.737. Neue Todesfälle wurden nicht registriert. Es bleibt demnach bei 525 Menschen, die bislang in Hessen an oder mit Covid-19 gestorben sind.

Die Städte und Kreise in Hessen mit dem höchsten Wert bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz, also die Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage, sind aktuell Offenbach mit 23,0. Danach folgt der Rheingau-Taunus-Kreis mit 20,3.

Das Land Hessen hat ein neues, mehrstufiges Konzept im Kampf gegen das Coronavirus entwickelt.

Corona in Hessen: Drei Tage in Folge mehr als 100 Neuinfektionen 

Update vom Sonntag, 09.08.2020, 14.54 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen ist von Samstag auf Sonntag (09.08.2020) erneut deutlich angestiegen, aber nicht so stark wie an den beiden Vortagen. Aus dem täglichen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums geht hervor, dass seit Samstag 101 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Land registriert wurden. Damit gibt es in Hessen seit Beginn der Pandemie insgesamt 12.703 bestätigte Fälle.

Außerdem meldet der Lahn-Dill-Kreis einen neuen Todesfall, damit steigt die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen in Hessen auf 525. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt derzeit bei 9, in manchen Städten und Kreisen ist sie aber deutlich höher; beispielsweise überschreitet sie in der Stadt Offenbach die kritische Schwelle von 20.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter.

Corona in Hessen: Erneut deutlicher Anstieg

Update vom Samstag, 08.08.2020, 15.36 Uhr: Erneut sind die Corona-Fälle in Hessen deutlich angestiegen. Das geht aus dem aktuellen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Demnach kamen von Freitag auf Samstag (08.08.2020) 134 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 hinzu, die Gesamtzahl der Ansteckungen stieg auf landesweit 12.602. Einen Covid-19-Todesfall meldete das Ministerium nicht.

So verteilen sich die offiziellen Coronavirus-Fallzahlen auf die Kreise und Städte in Hessen:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 415 (+2), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 481 (+5), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 446 (+3), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 294 (+3), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 630 (+7), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 333 (+2), Todesfälle 23
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 323 (+2), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 460 (+9), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 388 (+5), Todesfälle 19
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 335 (+1), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 900 (+6), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 443 (+8), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 221 (+2), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 445 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 843 (+23), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 373 (+1), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 609 (+1), Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148, Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 235, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 421 (+6), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290, Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.027 (+17), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 429 (+18), Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 312 (+4), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 599 (+8), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Erzieher können sich kostenlos testen lassen

+++ 16.25 Uhr: Die hessische Landesregierung reagiert auf die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen mit weiteren kostenfreien Corona-Tests. Wie das Hessische Sozialministerium am Freitag, 07. August, ankündigte, wird „Fachkräften und sonstigen Kräften in der unmittelbaren Arbeit mit Kindern“ angeboten, sich kostenfrei auf SARS-CoV-2 testen lassen. „Denn das Abstandsgebot und auch die Mund-Nasen-Bedeckung sind im Alltag bei der Arbeit mit Kindern in Kitas oder der Kindertagespflege nicht oder nur eingeschränkt realisierbar“, sagte Anne Janz, Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration.

Das Angebot gelte ab dem 17. August bis zunächst dem 8. Oktober. Alle 14 Tage sollen sich die Kinderbetreuer kostenfrei testen lassen können. Wie bei Lehrerinnen und Lehrern, wird die Kassenärztliche Vereinigung (KV Hessen) die Kosten übernehmen. Teil der Vereinbarung zwischen Landesregierung und der KV Hessen ist, dass nur die Erzieher das Angebot annehmen können, die sich nicht aus anderen Gründen schon kostenfrei testen lassen könnten, erklärt das Sozialministerium. Etwa, weil sie Symptome haben oder von einer Auslandsreise zurückkehren.

  • Bei diesen Ausnahmen können sich Erzieherinnen und Erzieher nicht über dieses Angebot des Sozialministeriums testen lassen, sondern müssen sich über das jeweils schon geltende Verfahren testen lassen:
  • Wenn sie Symptome aufweisen die laut des Robert-Koch-Instituts typisch für eine Corona-Infektion sind. Dazu zählen: Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmacks­sinns, Pneumonie
  • Wenn sich die zutestende Person bereits in einem Verfahren befindet, bei dem das Gesundheitsamt sie als mögliche Kontaktperson untersucht.
  • Wenn bereits ein andere Testgrund vorliegt, etwa weil sie von einer Auslandsreise zurückkehrt.
  • Wenn sie bereits eine Warnung durch die Corona-Warn-App erhalten hat.

Um sich kostenfrei testen zu lassen, müssen Erzieherinnen und Erzieher zuvor telefonisch bei einer Testpraxis einen Termin vereinbaren. Ab dem 13. August sollen die Testpraxen unter "www.arztsuchehessen.de“ abrufbar sein (unter der Filtereinstellung Genehmigung: „Testungen von Erziehern auf SARS-CoV-2“). Bei negativen Testergebnissen werde die Arztpraxis die Testperson informieren, bei einem positiven Ergebnis informiert direkt das Testlabor.

+++10.58 Uhr: Genauso wie im Rest von Deutschland ist in Hessen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen so stark gestiegen wie zuletzt im Mai. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die Zahl der insgesamt Infizierten derzeit bei 12.468 (Stand 07.08.2020). Im Vergleich zu gestern sind 158 Fälle dazugekommen.

Das ist der höchste tägliche Anstieg seit dem 8. Mai, berichtet „hessenschau.de“. Auch ein weiterer Todesfall wurde in Hessen bestätigt, damit steigt die Zahl auf nun 524. Die meisten Corona-Neuinfektionen gab es laut RKI in Frankfurt (+21) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (+19). Der Kreis ist zudem Spitzenreiter bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz. Der Wert liegt dort derzeit bei 28,85 Fällen auf 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage. Auf Platz zwei ist die Stadt Offenbach mit 27,63 Fällen auf 100.000 Bewohnern.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen im Überblick:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 413 (+7), Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 476 (+8), Todesfälle 20
  • Kreis Fulda: Infizierte 443 (+4), Todesfälle 13
  • Kreis Gießen: Infizierte 291 (+3), Todesfälle 4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 623 (+2), Todesfälle 15
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 331 (+3), Todesfälle 23 (+1)
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 321 (+7), Todesfälle 6
  • Kreis Kassel: Infizierte 451 (+11), Todesfälle 31
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 383 (+6), Todesfälle 19
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 334 (+2), Todesfälle 6
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 894 (+8), Todesfälle 50
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 435 (+7), Todesfälle 15
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 219 (+6), Todesfälle 4
  • Odenwaldkreis: Infizierte 444 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 820 (+11), Todesfälle 44
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 372 (+19), Todesfälle 5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 608 (+1), Todesfälle 38
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 148 (+4), Todesfälle 5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 202, Todesfälle 5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 235, Todesfälle 16
  • Wetteraukreis: Infizierte 415 (+3), Todesfälle 13
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 290 (+7), Todesfälle 18
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.010 (+21), Todesfälle 68
  • Stadt Kassel: Infizierte 406, Todesfälle 9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 305 (+3), Todesfälle 9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 581 (+4), Todesfälle 22

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - 17 positive Tests auf Terminal-3-Baustelle in Frankfurt

Update vom Freitag, 07.08.2020, 08.30 Uhr: Auf der Baustelle für das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt haben sich 17 Bauarbeiter mit dem Corona-Virus* infiziert. Wie die Fraport am Donnerstag (06.08.2020) mitteilte, hat die Fraport-Ausbau-Süd-GmbH (FAS) unmittelbar reagiert und den ersten bekanntgewordenen Fall an das Gesundheitsamt in Frankfurt und die zuständigen Gesundheitsämter der umliegenden Kreise, sowie die medizinischen Dienste der Fraport AG übermittelt. Daraufhin konnten alle direkten Kontaktpersonen erfasst und auf das Virus getestet werden. „Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld wurde mit umfangreichen Tests reagiert“, erklärte ein Sprecher der Fraport.

Demnach fielen 17 Tests positiv, die Tests der anderen Bauarbeiter negativ aus. „Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen“, heißt es in der Meldung der Fraport. Die Personen, die positiv getestet wurden befinden sich in Quarantäne und daher nicht mehr auf der Baustelle.

Am Flughafen Frankfurt entsteht zurzeit das neue Terminal 3. Auf der Baustelle gab es nun einen Corona-Ausbruch.

Corona in Hessen: Steigende Fallzahlen

+++16.36 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Laut dem hessischen Sozialministerium sind im Vergleich zu gestern 56 Neuinfektionen dazugekommen. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigten Fälle bei nun 12.310. Neue Todesfälle kamen nicht dazu - es bleibt also bei insgesamt 523.

Dass unter den Neuinfektionen immer mehr Reiserückkehrer sind, beschäftigt auch die Bundesregierung. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn heute anordnete, müssen sich deshalb Einreisende aus Corona-Risikogebieten von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. Wie das am Frankfurter Flughafen umgesetzt wird, war am Donnerstag noch nicht klar. Zuerst müssten die zuständigen Landesbehörden tätig werden, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Man sei über den genauen Prozess im Gespräch. Der Frankfurter Flughafen sei jedoch „gut vorbereitet“. „Die Infrastruktur steht bereits zur Verfügung.“ Die Kapazitäten könnten bei Bedarf auch erweitert werden.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - Kreis reaktiviert Corona-Drive-In

Update vom Donnerstag, 06.08.2020, 14.20 Uhr: Zu Beginn der Corona-Krise startet die Kreisklinik von Groß-Gerau gemeinsam mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) das erste „Drive-In-Testcenter“. Aufgrund steigender Fallzahlen beschloss die Klinik und das MVZ den „Corona-Drive-in“ vorerst zu schließen. Da nun viele aus ihrem Urlaub zurückkehren, wurde der Corona-Drive-in“ allerdings vom Gesundheitsamt wieder reaktiviert*. Über den Drive-in können Abstriche nach einer vorherigen Anmeldung direkt durch das Autofenster genommen werden. Diese Test-Möglichkeit ist besonders für Risikopatienten ein großer Vorteil, da es kontaklos abläuft. Die Testergebnisse können nach einem Tag im Internet eingesehen werden.

Update vom Mittwoch, 05.08.2020, 17.14 Uhr: Die Corona-Fallzahlen steigen weiterhin in Hessen. Laut dem hessischen Sozialministerium sind bislang 12.254 Virusinfektionen bestätigt. Das sind 55 Fälle mehr als noch am Vortag. Auch zwei weitere Todesfälle kamen hinzu, beide im Landkreis Offenbach. Die Corona-Situation in der Stadt Offenbach entspannt sich derweil. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29.

Nach einem tagelangen Anstieg hatte die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag noch bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50. Die Kommune hatte dennoch bereits gegengesteuert, etwa mit einem Picknick- und Grillverbot in Parks.

Corona in Hessen: Verschärfung der Maßnahmen im Rheingau-Taunus-Kreis

+++ 14.47 Uhr: Die Corona-Fälle im Raum Hessen steigen zunehmend an. Vor allem im Rheingau-Taunus-Kreis sind die aktuellen Infektionszahlen beunruhigend hoch. In den vergangenen Tagen gab es 22 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner, sodass der Kreis eine Stufe erreichte, die laut Einsatzplan des Landes eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich machte. Der Krisenstab hat daher dazu aufgerufen, Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht unbedingt zu befolgen. „Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung“, betonte der stellvertretende Landrat Herbert Koch.

Neben dem Kreis Rheingau-Taunus steigen auch die Fallzahlen in Offenbach immer weiter an. Auch hier mussten die Schutzmaßnahmen verschärft werden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Laut den aktuellen Corona-Fallzahlen, die das Ministerium für Sozialen und Integration in Hessen veröffentlichte, wurden die häufigsten Neu-Infektionen jedoch in Wiesbaden verzeichnet. Dies hängt vermutlich mit einem privaten Sommerfest zusammen, bei welchem sich zahlreiche Gäste infizierten. Der Hochtaunuskreis vermeldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19, sodass die Zahl der Verstorbenen auf 521 steigt.

Corona in Hessen: Neue Fälle nach privater Feier in Wiesbaden

+++ 09.58 Uhr: Bei einer privaten Feier in Wiesbaden haben sich zahlreiche Personen mit dem Coronavirus infiziert. Von den 100 Teilnehmenden wurden bislang 18 positiv auf das Virus getestet - weitere Testergebnisse stehen noch aus. Der Großteil der Gäste wurde bereits ermittelt und unter Quarantäne gestellt, teilte die Stadt Wiesbaden mit.

Zudem muss das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen der mit Covid-19 infizierten Personen ermitteln, was außerordentlich aufwändig sei. Aufgrund der Sommerferien seien einige bereits in den Urlaub gefahren und somit schwer zu erreichen. Es wird derzeit ermittelt, ob der Veranstalter möglicherweise kein angemessenes Hygiene-Konzept für die private Feier in Wiesbaden hatte.

Corona: Landesregierung gab bisher über Millionen Euro für Schutzausrüstung aus

Update vom Dienstag, 04.08.2020, 09.01 Uhr: Die Landesregierung soll wegen der Corona-Pandemie Schutzausrüstung in Höhe von mehreren Millionen Euro gekauft haben. Laut einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden, gab Hessen demnach mehr als 364 Millionen Euro aus - davon 234,2 Millionen Euro für knapp 55 Millionen Atemschutzmasken sowie 46,8 Millionen Euro für mehr als 63,5 Millionen chirurgische Mundschutze. Darüber hinaus schaffte die hessische Landesregierung über 130 Millionen Einmalhandschuhe an sowie zahlreiche Schutzbrillen, Schutzkittel, Ganzkörperanzüge und Desinfektionsmittel.

Corona in Hessen: Grill- und Picknickverbot in Offenbach

Update vom Montag, 03.08.2020, 18.32 Uhr: Nach dem starken Anstieg der Corona-Fälle in Offenbach hat die Stadt in Hessen mit der Rückkehr zu schärferen Corona-Maßnahmen reagiert. Es solle mehr Kontrollen geben, um „Maskenverweigerer“ zu erreichen, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß am Montag nach einer Sitzung des Krisenstabes. Verpflichtende Testungen für Rückkehrer aus Risikogebieten, die bundesweit in dieser Woche erwartet werden, sollen in Offenbach schon jetzt gelten.

Außerdem wurde ein Grill- und Picknickverbot im öffentlichen Raum beschlossen. Gemeinsamer Sport ist in Offenbach nur kontaktlos für maximal zehn Menschen oder Mitglieder eines gemeinsamen Haushaltes und mit anderthalb Metern Abstand erlaubt. Bei städtischen Veranstaltungen oder Kulturveranstaltungen in städtischen Räumen werde zur Fünf-Quadratmeter-Regel zurückgekehrt.

Corona in Hessen: Offenbach beschließt neue Maßnahmen - Tests für Reiserückkehrer

Offenbach hatte am Wochenende den Schwellenwert von 35 Corona-Erkrankten pro 100 000 Einwohnern überschritten. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, wenn die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 überschreitet. Die gestiegenen Fallzahlen in Offenbach werden vor allem auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten sowie auf ein Einzelereignis, nämlich eine Busfahrt zu einer niederländischen Käsefabrik, zurückgeführt.

Corona-Zahlen in Hessen steigen: Diesen Regionen drohen neue Maßnahmen

Update vom Montag, 03.08.2020, 16.13 Uhr: In Hessen nähern sich weitere Kreise und Städte einer höheren Corona-Eskalationsstufe an. So liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis bei 18, in der Stadt Wiesbaden bei 15. Im Rheingau-Taunus-Kreis liegt die Inzidenz bei 22. Ab einem Wert von 20 ist Warnstufe 2 erreicht und das Land Hessen sieht vor, eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die betroffene Region zu legen und „bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ einzuführen. In Offenbach liegt die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin bei 36 und überschreitet damit sogar Eskalationsstufe 3.

Nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums wurden von Sonntag auf Montag (03.08.2020) 25 Neuinfektionen in Hessen registriert, die Gesamtzahl der Infektionen im Land stieg auf 12.142. Ein Covid-19-Todesfall kam innerhalb der 24 Stunden nicht hinzu. In Hessen liegt die Opferzahl seit Beginn der Corona-Krise bei 520.

Corona in Hessen: Fallzahlen vom Ministerium weichen ab – tatsächliche Infektionen höher

Die offiziellen Fallzahlen des Sozialministeriums können von den Daten der zuständigen Kreise und Gesundheitsämtern abweichen. So teilte der Odenwaldkreis mit, dass innerhalb von 24 Stunden weitere Neuinfektionen registriert wurden, aus den Zahlen des Ministeriums geht das jedoch nicht hervor.

Update vom Sonntag, 02.8.2020, 14.55 Uhr: Nachdem Offenbach bereits die erste Schwelle überschritten hatte, steigt die 7-Tage-Inzidenz bedrohlich weiter. Der Grenzwert beschreibt alle bestätigten Corona-Fälle der vorangegangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Seit Sonntag (2.08.2020) hat die Stadt Offenbach jetzt eine weitere Warnstufe überschritten. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 36 gestiegen. Ab dem Wert 35 sieht das Sozialministerium in Hessen vor, weitere Maßnahmen einzuleiten und einen Planungsstab einzubiden, die dritte Eskalationsstufe des Corona-Plans des Sozialministeriums tritt in Kraft.

Corona in Hessen: Weiterer Kreis überschreitet ersten Corona-Grenzwert

Doch nicht nur in Offenbach steigen die Corona-Neuinfektionen in besorgniserregende Höhen. Auch im Rheingau-Taunus-Kreis wurde bereits der erste Warnwert überschritten. Hier beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz bereits 22. Somit sieht das Hessische Sozialministerium hier „erhöhte Aufmerksamkeit und bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ vor. Und ein weiterer Kreis in Hessen ist kurz vor dieser Marke. Denn der Odenwaldkreis muss bereits den Wert 18 vermelden.

Auch für ganz Hessen sind die Zahlen an Neuinfektionen insgesamt wieder höher, als am Vortag (01.08.2020). So wurden innerhalb von 24 Stunden 88 Neuinfektionen verzeichnet. Damit steigen die Zahlen in Hessen insgesamt auf 12.117. Weitere Todesfälle gab es zum zweiten Mal in Folge keine, weiterhin steht der Tod von 520 Menschen in Hessen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Corona in Hessen: Die aktuelle Fallzahlen – Offenbach überschreitet erste kritische Marke, Tendenz steigend

Update vom Samstag, 01.8.2020, 15.28 Uhr: Wieder hat das Sozialministerium die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht und wieder steigen die Neuinfektionen – allerdings etwas weniger als noch am Vortag (31.07.2020). So gibt es in Hessen insgesamt 12.029 bestätigte Corona-Infektionen, ein Anstieg von 64 in 24 Stunden. Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gibt es keine zu vermelden.

Nachdem die Stadt Offenbach bereits den ersten Schwellenwert überschritten hatte, steigen die Zahlen in der Stadt jetzt weiter an. Zuvor betrug der Wert, der sich aus der Zahl an Infizierten pro 100.00 Einwohner zusammensetzt 21,6. Damit war die erste kritische Marke überschritten, die „erhöhte Aufmerksamkeit“ beinhaltet. Jetzt ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Offenbach auf den Wert 30 angestiegen. Geht dieser beunruhigende Trend weiter und überschreitet dieser Wert die Zahl 35, dann sieht das „Präventions- und Eskalationskonzept“ von Hessen weitere Maßnahmen vor. Diese beinhalten erweiterte Maßnahmen und eine Einbindung des Planungsstabs Covid-19 des Sozialministeriums.

Corona in Hessen: Ausbruch in Seniorenheim

+++22.06 Uhr: In einem Seniorenheim im hessischen Niedernhausen sind 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises mit. Einige Befunde stünden noch aus. Insgesamt wurden am Donnerstag 180 Menschen - Bewohner, Personal und Kontaktpersonen - getestet. Bisher gehe es allen gut, drei Bewohner litten an einem trockenen Husten. Eine Person werde stationär im Krankenhaus behandelt.

Hessen: Sozialministerium veröffentlicht aktuelle Corona-Fallzahlen

+++14.34 Uhr: Die Zahl der bisher bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist auf insgesamt 11.965 gestiegen. Das sind 70 Fälle mehr als noch am Vortag, wie das hessische Sozialministerium meldet (Stand: 31.07.2020, 14 Uhr). Auch ein weiterer Todesfall in Offenbach wurde bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl nun auf 250.

Corona in Hessen: Kommt die nächste Corona-Welle? Region überschreitet ersten Grenzwert

Update vom Freitag, 31.07.2020, 13.05 Uhr: In Hessen steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektion weiterhin an. Die erste Region hat nun den vom Land Hessen festgelegten ersten Schwellenwert bei Corona-Neuinfektionen überschritten. Der Wert von Infizierten pro 100.000 Einwohner ist in Offenbach innerhalb der vergangenen sieben Tage auf 21,6 gestiegen. Die erste kritische Marke, die eine „erhöhte Aufmerksamkeit“ vorsieht, liegt in Hessen bei einer sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz von 20. Die nächste Stufe würde bei 35 erreicht. Über neue Maßnahmen will sich die Stadt Offenbach nun am Nachmittag beraten.

Corona in Hessen: Reiserückkehrer meldet sich erst spät beim Amt - Infizierte Ratshausmitarbeiter

Der Wetteraukreis liegt zwar unter dem Schwellenwert. Hier macht jedoch aktuell die Sorglosigkeit eines Reise-Rückkehrers fassungslos. Der Mann hatte im Urlaub in Südeuropa offenbar unmittelbaren Kontakt mit einem Corona-Infizierten*. Weil er die Meldung des Reiseveranstalters jedoch für einen Scherz hielt, meldete er sich erst nach mehr als einer Woche beim Gesundheitsamt. Und das auch erst, nachdem typische Symptome bei ihm aufgetreten waren. Auf das Gesundheitsamt komme nun viel Arbeit zu, um die Kontaktpersonen zu ermitteln.

Drei Corona-Infektionen gab es unterdessen auch bei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Reichelsheim im Wetteraukreis. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt hat der Bürgermeister deshalb die Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr für Donnerstag (30.07.2020) und den heutigen Freitag (31.07.20) geschlossen. Proben der restlichen Mitarbeiter wurden genommen, die Ergebnisse sollen im Laufe des Tages feststehen.

Corona in Hessen: Neuinfektionen in vielen Landkreisen – Fallzahlen steigen weiter

+++ 20.04 Uhr: In der Wetterau musste ein Rathaus wegen einer Corona-Infektion am 30. und 31 Juli vollständig geschlossen werden. Drei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung in Reichelsheim hatten sich mit dem Virus angesteckt. Alle Beschäftigten der Stadtverwaltung sollen jetzt auf das Coronavirus getestet werden.

Infolge des Vorfalls wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass Menschen, die Kontakte zu Infizierten hatten, zwei Wochen in Quarantäne zu gehen. Damit sollen Vorfälle wieder der in der Stadtverwaltung Reichelsheim verhindert werden.

Corona-Neuinfektionen in vielen Landkreisen in Hessen

Update vom Donnerstag, 30.07.2020, 15.40: Die Zahl der bestätigten Fälle des Coronavirus in Hessen ist am Donnerstag um 89 gestiegen. In Hessen insgesamt gibt es nun 11.895 Fälle, im Vergleich zu 11.806 Fällen am Vortag, teilte das Sozialministerium mit.

Die höchste Zahl an Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden gab es in Wiesbaden (12) und im Kreis Offenbach (10). Im Schwalm-Eder-Kreis gab es einen weiteren Todesfall durch Covid-19. Insgesamt sind in Hessen nun 519 Personen am Coronavirus verstorben.

Corona in Hessen: Fahlzahlen steigen weiter

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 15.26: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist am Mittwoch um 63 Fälle gestiegen. Insgesamt wurden nach 11 743 Fällen am Vortag nun 11 806 Infizierte registriert, teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit. Die Zahl der Todesfälle, die mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht werden, blieb bei 518.

Der Schwellenwert für eine Verschärfung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ab 20 Neuinfektionen stehen die betroffenen Regionen unter genauerer Beobachtung, es kann erste lokale Beschränkungen geben.

Den höchsten Wert in Hessen hat in dieser Betrachtung derzeit die Stadt Offenbach mit 17, gefolgt von Darmstadt (16), vom Schwalm-Eder-Kreis (13) und vom Rheingau-Taunus-Kreis (12). In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden. Die Angaben können von denen der Landkreise abweichen.

+++ 14.35 Uhr: Das Hessische Sozialministerium veröffentlicht am Nachmittag die aktuellen Corona-Fallzahlen für das Land. Nach Angaben des täglichen Bulletin des Sozialministeriums gibt es in Hessen am Dienstag (28.07.2020, Stand 14.00 Uhr) 11.743 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 58 Fälle mehr als noch am Vortag.

Corona in Hessen: Kein Anstieg der Todesfälle nach Covid-19

Die Zahl der Todesfälle hat sich nicht verändert. Damit sind in Hessen weiterhin insgesamt 518 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Corona in Hessen: Massenhafter Urlauber-Ansturm auf kostenlose Corona-Tests

Erstmeldung vom Dienstag, 28.07.2020: Frankfurt – In Hessen ist bei den Sommerferien schon wieder Halbzeit und die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus steigt an. Ein „erheblicher Anteil“ der Infektionen sei auf Reiserückkehrer zurückzuführen, heißt es aus dem Hessischen Sozialministerium. Die Behörde hat daraufhin ihren Widerstand gegen massenhafte Corona-Tests* abgelegt.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten in der vergangenen Woche beschlossen: Alle Urlaubs-Heimkehrer aus Gebieten, die das Robert-Koch-Institut als „Risikogebiet“ einstuft, sollen sich kostenlos und direkt am Flughafen auf das Coronavirus* testen lassen können. Denn wer aus einem Risikogebiet zurückkehre, könne mit einem negativen Testergebnis die zweiwöchige Quarantäne umgehen.

Urlaub im Risikogebiet: Corona Testzentren an deutschen Flughäfen

Reisende können sich schon seit einer Weile an zwei Standorten am Flughafen Frankfurt auf Corona testen lassen. Bisher ist das Angebot noch kostenpflichtig. Der Betreiber „Centogene“ verlangt für einen Schnelltest 139 Euro. Mit einigem Vorlauf kostet der Test 59 Euro.
Am größten Flughafen Deutschlands bei Frankfurt wird es zunächst auch noch keine kostenlosen Corona-Tests für Auslandsurlauber geben. Der Flughafenbetreiber Fraport verwies am Montag erneut auf ungeklärte Fragen etwa zur Trägerschaft und Kostenübernahme. Man befinde sich in enger Abstimmung mit den Behörden, sagte ein Unternehmenssprecher. 

„Es gibt dafür keine Grundlage“ - Kostenlose Corona-Tests aktuell noch nicht durchführbar

Und genau das sei das Problem. Der Ansturm auf die kostenlosen Tests in Hessen* ist groß. Doch die Strukturen sind noch im Aufbau - und ein Gesetz fehlt auch noch. Am Montag (27.07.2020) wollten sich bereits viele Reiserückkehrer kostenlos auf Corona testen lassen. Sie wurden enttäuscht. „Es gibt dafür keine Grundlage“, sagt Alexander Kowalski, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVH). Das Gesetz, das die Grundlage für die kostenlosen Corona-Tests darstellen soll, ist aktuell noch in Arbeit.
Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssten sich also weiterhin in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Stark nachgefragt: das Testcenter am Frankfurter Flughafen. 

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen des Sozialministeriums

Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in Hessen am Montag (27.07.2020) 11.685 bestätigte Corona-Fälle. Das sind fünf mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle hat sich nicht verändert. Damit sind in Hessen weiterhin insgesamt 518 Menschen an Covid-19 gestorben.

Den Angaben zufolge arbeitet das Sozialministerium „mit Hochdruck“ an den organisatorischen Strukturen für die kostenlosen Corona-Tests. „Angestrebt werden möglichst umfangreiche Testmöglichkeiten.“ Involviert ist auch das Frankfurter Gesundheitsamt. „Die Kapazitäten am Flughafen werden ausgebaut“, sagt der Infektiologe Udo Götsch. Der Experte mahnt aber auch, dass ein negatives Testergebnis nur eine Momentaufnahme sei. iwe (*fnp.de, op-online.de,wlz-online.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.)

Rubriklistenbild: © Thomas Frey/dpa

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