Hessische Landesmeisterschaften im Westernreiten

Cowboys in der Ederau

Das Outfit ist Pflicht: Julia Stephan aus Darmstadt mit ihrem Pferd Triplecs Abigail. Foto: Zerhau

Fritzlar. Cowboyhut statt Reiterhelm und Fransenhemd statt Reiterjacke. So ausgestattet, gingen am Wochenende 180 Westernreiter an den Start bei der Hessischen Meisterschaft der Westernreiter. Nach Angaben von Mike Stöhr, trafen sich auf der Anlage des Fritzlarer Ländlichen Reit- und Fahrverein die besten Westernreiter Hessens. Sie kämpften um 18 Mannschaftspokale.

Ausgetragen wird die Meisterschaft von der Ersten Westernreiter Union Hessen, dem regionalen Landesverband der Ersten Westernreiter Union Deutschland (EWU), die mit deutschlandweit über 9000 aktiven Mitgliedern der größte Westernreitverband Europas ist.

Drei Tage lang konnten die Zuschauer die Faszination dieser Art des Reitsports erleben. Beim Westernreiten geht es um ein Reiten am langen Zügel, ohne an Präzision einzubüßen. Die Disziplinen wie Western Pleasure, eine Prüfung für die Gangqualität des Pferdes, der Western Horsemanship, eine Überprüfung von Sitz und Hilfegebung, der Trail, ein Hindernisritt, Western Riding, eine Prüfung mit fliegenden Galoppwechseln, Western Horsemanship, die Präsentation des Pferdes an der Hand sowie die Vielseitigkeitsprüfung Superhorse, verlangen den Reitern unterschiedliche Fertigkeiten ab. Diese Vielfalt, so Stöhr, mache das Westernreiten so beliebt.

Zusätzlich zu den Prüfungen in acht Westernreit-Disziplinen, in Jugend- und Erwachsenenklassen, wurden Nachwuchspferde in drei Jungpferdeprüfungen vorgestellt.

Die Sieger wurden mit dem begehrten Hessen-Meistertitel ausgezeichnet und sind für die Deutsche Meisterschaft vom 15. bis 21. September im bayrischen Rieden/Kreuth qualifiziert. (zzp) www.westernreiter.com

Quelle: HNA

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