An selber Stelle starb 2007 ein Brandopfer

Brand im Unglückshaus in Oberaula war keiner - 2007 starb darin ein Mann

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Das Dach dieses Hauses in Oberaula stand in Flammen.

Oberaula. Die Erinnerung war sofort da, glücklicherweise wiederholte sich in dem Haus in der Hersfelder Straße am Mittwoch kein tragisches Unglück. Bei einem Brand in dem Gebäude war 2007 ein 33-Jähriger ums Leben gekommen.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr hieß es bei dem Alarm von 15.12 Uhr am Mittwoch, dass der Dachstuhl des Hauses brenne. Die Feuerwehren von Oberaula, Hausen, Wahlshausen sowie ein Team mit der Drehleiter aus Neukirchen wurden angefordert. Vor Ort, so Einsatzleiter Jörg Reichmann (Vize-Gemeindebrandmeister), zeigte sich, dass ein überfeuerter Ofen für eine sehr starke Rauchentwicklung verantwortlich war. Als die Bewohnerin Wasser darüber goss, wurde der Qualm noch massiver und quoll dicht und schwarz aus Schornstein und Gebäudeöffnungen. Feuer sei jedoch nicht ausgebrochen, ein Löscheinsatz war nicht nötig.

Die Bewohnerin, die allein in dem Haus war, hatte sich selbstständig ins Freie gerettet und blieb unverletzt. Die Feuerwehrleute sorgten lediglich für eine intensive Belüftung der Räume und suchten diese mit der Wärmebildkamera ab, um ausschließen zu können, dass sich noch jemand innen befand. Die untere Etage des Einfamilienhauses ist aktuell bewohnbar, sagte Jörg Reichmann. Es gibt lediglich Rauchschaden.

Aktualisiert um 17.40 Uhr.

Einige Zeit nach dem Tod des 33-Jährigen am Abend des 29. Juli 2007, einem Sonntag, war das Haus verkauft worden. Die Feuerwehrleute hatten damals neben dem Opfer des Feuers einen Benzinkanister gefunden, die Kripo schloss auf Suizid.

Von Anne Quehl und Jens Krannich

Quelle: HNA

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