Rock-Coverband Status M präsentiert sich mit neuem Namen und viel Elan

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„We want YOU to name our project!“ : Mit diesem Bild - angelehnt an ein weit verbreitetes Rekrutierungsplakat mit der Abbildung von Uncle Sam - rief die Band bei Facebook zur gemeinsamen Namensgebung auf. Jaro Huber in der typischen Uncle Sam-Pose.

Wolfhagen. Erst seit gut anderthalb Jahren sind die ehemaligen „Music Monks“ mit einer alternativen Mixtur aus Rock und Pop in Hessens Musiklandschaft unterwegs - dabei brachte die elfköpfige Coverband aus dem Altkreis schon so manch Halle zum Kochen.

„Nach unserem letzten großen Konzertwochenende im November, erreichte uns aber eine nicht ganz so erfreuliche Nachricht“, erzählt der 21-jährige Sänger Sylwester Pawliczek. „Denn wie sich herausstellte, waren wir nicht die einzigen Music Monks in der Musiklandschaft“. Da die andere Band bereits ein Patent auf diesen Namen angemeldet hatte, waren die elf Jungmusiker gezwungen einen neuen Namen zu finden.

Nach einer Facebook-Umfrage mit dem Aufruf: „We want You to name our project!“ (Wir wollen dass Du unserem Projekt den Namen gibst!) tauften sich die ehemaligen „Music Monks“ nun kurzerhand Status M. Wobei das M für Gefahr stehe, meint die Band augenzwinkernd. Warum dies so sei, bleibe jedem selbst überlassen.

Mit der Jugendarbeit Ten Sing haben die jungen Musiker schon vor 400 Leuten gespielt - an diese Erfolge wollen sie als Status M wieder anknüpfen. Das Potential dazu hätten sie, ist sich Pawliczek sicher.

Rocken die Bühne: (von links) Sylwester Pawliczek, Anja Pawliczek, Anna Henkelmann und Alina Hanske beim JUZ-Festival.

Von Kings of Leon, den Toten Hosen, Beatsteaks bis hin zu Foo Fighters stürzen sich die elf Musiker auf alles, was ihnen und den Zuhörern Spaß bringt. Das Repertoire ist ein überzeugender Mix aktueller Rock-Hits dieses Jahrtausends, der sich vom üblichen „Cover-Einerlei“ abhebt: „Denn dadurch, dass jeder mal ans Mikrofon kann, bringen wir alle unsere persönliche Note mit in die Stücke“, erklärt Pawliczek.

Und bei sieben Sängern ist das eine Menge an emotionalen Interpretation, die jeder stimmlich in das von ihm ausgewählte Lieblingsstück einfließen lässt. Als echte Live-Band verstehen es die Jungmusiker also jeden Act gekonnt auf die Bühne zu bringen.

Und das haben die Studenten zwischen 20 und 30 Jahren schon bei einigen Auftritten unter Beweis gestellt: Von der Kirche, zum Weinfest, bis hin zu diversen Festivals - ihre Playlist passen sie den unterschiedlichen Location an, wodurch jedes Konzert einmalig und zu einem echten Ereignis wird, versichert Pawliczek.

Von Melanie Triesch

Quelle: HNA

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