Wilhelm-Filchner-Schüler stehen in Endrunde des Focus-Wettbewerbs

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Als „Die SozialForscher“ in der Endrunde des Focus-Schülerwettbewerbs (von links): Christian Schmidt, Yves Kuijpers, Maximilian Westphal, Aaron Schülken und Jannick Schaake. Auf dem Foto fehlt Stephan Kunzemann.

Wolfhagen. Wenn in zehn Tagen im Berliner Forum des Deutschen Beamtenbundes der 17. Schülerwettbewerb des Nachrichtenmagazins Focus zu Ende geht, werden auch sechs Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen dabei sein. .

Christian Schmidt, Yves Kuijpers, Maximilian Westphal, Aaron Schülken, Jannick Schaake und Stephan Kunzemann sind als „Die SozialForscher“ eines von rund 100 Teams, das sich aus ganz Deutschland beworben und mit dem Thema „Zukunft der Städte“ beschäftigt hat.

Von intelligenten Häusern und Mehrgenerationenprojekten über innovative Energiesysteme bis hin zu neuen Mobilitätsansätzen - dem Ideenreichtum der Teilnehmer waren keine Grenzen gesetzt. Die Arbeit der SozialForscher hat sich gelohnt, denn die Schüler des Vorleistungskurses Politik und Wirtschaft zählen zu den Favoriten und werden am 17. Juni gegen elf weitere Teams der Endrunde antreten. Dann müssen sie in nur fünf Minuten die Ergebnisse ihrer Arbeit vortragen, gar keine so leichte Aufgabe. „Etwas aufgeregt sind wir schon“, verrät der 17-jährige Aaron Schülken. Eine Präsentation sei vorbereitet, die wesentlichen Antworten ihrer Kernfrage zusammengefasst: „Wie wird das soziale Miteinander in der Stadt der Zukunft aussehen?“

Dafür hatten sich die Sozial-Forscher auf nach Hofgeismar gemacht, um gemeinsam mit der Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises die regionale Entwicklung in Nordhessen unter die Lupe zu nehmen. Sie stießen auf Bevölkerungseinbußen durch demographischen Wandel und Abwanderung, bis 2030 sei mit einem Minus von zwölf Prozent zu rechnen.

Landluft macht glücklich

Fazit: Der ländliche Raum blutet weiter aus, viele Menschen wollen in die Stadt. Daraus ergaben sich zwei Kernthemen für ihre Wettbewerbsarbeit: Wie wirken sich diese Entwicklungen auf die Großstädte aus und was gibt es zu tun, um den ländlichen Raum für die Menschen wieder attraktiver zu gestalten? Die Überlegungen der SozialForscher reichen von zukunftsweisenden, sicheren Arbeitsplätzen über kulturelle Angebote bis hin zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements. Und sie bringen auf den Punkt: „Landluft macht – natürlich – zufrieden.“

„Die Schüler haben weitestgehend selbstständig gearbeitet, dabei auch von einem Präsentationsseminar und dem Thema Bevölkerungsentwicklung aus dem ersten Halbjahr profitiert“, sagt Lehrer Martin Wohlrab, der ganz begeistert ist vom Erfolg seiner Schützlinge.

Preis: Reise nach Peking

Ob die zusammengetragenen Ideen auch die Focus-Jury überzeugen können, das wird sich am 17. Juni zeigen. Dann heißt es Daumendrücken, immerhin geht es für die erfolgreichen Wolfhager Zukunftsmacher und ihre Mitschüler des Kurses unter anderem um eine Reise in die Megacity Peking. (zhf)

Quelle: HNA

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