Daunen und Weckewerk bei der Knüllwalder Gewerbeausstellung

Die Mitarbeiterinnen der Villa Kunterbunt verkauften Kuchen: Lilli und Leonie Eck zeigen pinkfarbene Muffins, hinten Silvia Eck, Patrizia Knorr und Bianca Högel. Foto: Thiery

Remsfeld. Trotz des ungemütlichen Wetters war die Stimmung doch erstaunlich gut: Die zweitägige Gewerbeausstellung der Knüll-Touristik zog am Sonntagnachmittag viele Besucher nach Remsfeld.

Dort präsentieren schon beinahe traditionell die Gewerbetreibenden aus Knüllwald alle zwei Jahre auf dem Gelände zwischen dem Hotel Linden und Butenas-Holzbauten ihr Angebot. Insgesamt 40 Aussteller priesen dort ihre Produkte an. Die Palette war breit. Sie reichte von moderner Solarthermie über Saunen bis hin zu Praktischem und Kuscheligem rund um den Schlafkomfort.

Die Besucher schlenderten zwischen den Ständen, probierten leckeren Prosecco und kräftige Salami aus der ungarischen Partnerstadt Dömsöd, trafen Bekannte, informierten sich über neueste Badtechnik und setzten eine der aktuellen Sonnenbrillen auf, die die Fachleute des Geschäfts Optik am Markt anboten.

Die Mitglieder der Remsfelder Feuerwehr boten spektakuläre Einlagen. Die Brandschützer simulierten einen Aufprall eines Fahrzeugs aus großer Höhe und stellten auch Ursache und Auswirkungen von Küchenbränden nach.

Die Bundeswehr informierte im Informationsmobil über Berufs- und Karrieremöglichkeiten. Übersehen konnte dieses Angebot tatsächlich niemand, denn die Schwarzenbörner Soldaten hatten zwei Panzer der Marke Wiesel mit nach Remsfeld gebracht. Eine Kartbahn und eine Kinderrallye waren bei der Veranstaltung die Attraktionen schlechthin für die Jüngsten. Zudem gab es Musik, und auch viele Knüllwalder Vereine stellten sich vor.

Die Aussteller waren zufrieden: „Die Gewerbeschau bietet viel Raum für intensive Gespräche und Kundenkontakte“, sagte Malermeister Christian Naumann aus Welferode. Allein schon deshalb lohne sich der Besuch der Gewerbeausstellung für die Firmen.

Auch der Ausstellerabend am Samstag war gut besucht. Die in der Knüll-Touristik engagierten Gastronomen hatten ein Buffet aufgebaut, das einen Bogen von Italien bis in den Knüll spannte: Es gab sowohl mediterrane Gerichte als auch Weckewerk. Pfarrer Hohaus hielt einen besonderen Gottesdienst, indem er Heinz Erhardts Humor in den Mittelpunkt stellte. Birgit Naumann von der Knüll-Touristik zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden. Allerdings, räumte sie ein, würde sie die Ausstellung nicht noch einmal in die Schulferien legen.

Quelle: HNA

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