Es gibt viele Fragen

Debatte um Naturlehrgebiet: Vertagung bringt Zeit, die genutzt werden muss

Treysa. Das Naturlehrgebiet in Treysa wird fürs Erste nicht verkauft, die CDU setzte jüngst ihren entsprechenden Antrag durch. Ein Kommentar von Anne Quehl. 

Endlich kommt die Diskussion übers Naturlehrgebiet auf konstruktive Art und Weise in Fahrt. Die Vertagung bringt Zeit, die genutzt werden muss, um entscheidende Antworten zu finden. Denn Fragen gibt es viele, sie wurden im Ausschuss und im Stadtparlament detailliert gestellt. Wie hoch ist der mögliche Erlös für die Stadt und wie kann das Maximum erzielt werden? Was will der interessierte Investor tatsächlich bauen? Wenn ein Hotel entstehen soll, passt dann der Standort nahe Schule und Kita? Wäre eine Kopplung des Hallenbades mit einem Fitnesscenter eine Symbiose oder ein Klotz am Bein? Und: Wo passiert künftig Umweltbildung, wer zahlt den Neustart? 

Die SPD und die Bürgerlichen (CDU, FDP und FWG) liegen in Wahrheit gar nicht weit auseinander, alle wollen sie ein strukturiertes, logisches Vorgehen. Konsens ist es für beide Lager, dass man sich nicht übertölpeln lassen, das Filetstück nicht unter Zeitdruck an den ersten Interessenten abstoßen wird. Das Stadtparlament hält das Heft des Handelns in der Hand.

Quelle: HNA

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