Keller brannte nach Defekt an Heizung - Feuermelder retteten Bewohner

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Melsungen. Rauchmelder, die im gesamten Haus installiert waren, haben den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in Melsungen vermutlich das Leben gerettet.

Kurz nach Mitternacht hatte als erstes der 15-jährige Sohn der Hausbesitzer das schrille Pfeifen der kleinen Geräte gehört. Er bemerkte starken Rauchgeruch und weckte sofort alle Bewohner des Hauses an der Straße Zur Schlade.

Mittlerweile kam schon dichter Rauch aus dem Kellergeschoss. Im Heizungsraum war es vermutlich durch einen technischen Defekt an der Feststoffheizung, zu einem Brand gekommen. Nach ersten vorläufigen Schätzungen beträgt der entstandene Schaden etwa 15.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Die gesamte Isolierung der Heizungsanlage und auch die Zuleitungen waren durch die enorme Hitzeentwicklung verbrannt oder verschmort. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Melsungen, die unter Leitung von Wehrführer Lothar Schäfer mit 16 Einsatzkräften vor Ort war, versuchten die Bewohner mit Wasser das Feuer zu löschen. Allerdings mit geringem Erfolg. Die Feuerwehr hatte die Flammen nach kurzer Zeit gelöscht.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die drei Feuerwehrleute, die als erste im Keller eingesetzt waren, Atemschutzgeräte tragen. Mit einem Überdruckbelüfter wurde der Rauch aus dem Haus gedrückt. Dabei kam den Helfern zugute, dass die Tür zum Keller von den Hausbewohnern wieder geschlossen worden war, dadurch konnte sich der Rauch nicht weiter ausbreiten. (zot)

Quelle: HNA

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