Gesamtkosten: 80.000 Euro

Densberger Brandschützer bekamen Tragkraftspritzenfahrzeug

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Gut gelaunt vor dem neuen Feuerwehrfahrzeug: Jugendwart Thomas Ritting (links) und Densbergs Wehrführer Sebastian Möller mit einer Mittelschaumpistole.

Densberg. Es war ein großer Tag am Wochenende für die Einwohner des Jesberger Ortsteils Densberg, aber vor allem für die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr.

Der Einsatzabteilung um Wehrführer Sebastian Möller wurde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit einem Löschwassertank (TSF-W) für 900 Liter Wasser übergeben.

Damit soll der Brandschutz im Ort sichergestellt und verbessert werden. Am Feuerwehrhaus gab es eine offizielle Zeremonie mit Bürgermeister Günter Schlemmer, der Feuerwehr und vielen Densberger Einwohnern.

Das neue TSF-W dient als Ersatz für ein bereits über 20 Jahre altes Fahrzeug, das aber ab jetzt immer noch bei einer kleinen Wehr im Bereich von Bitburg eingesetzt werden wird.

Das neue Flaggschiff der Densberger Wehr hat ein Iveco-Fahrgestell, wird von einer 180 PS-Maschine angetrieben und wiegt 6,3 Tonnen.

Die Beladung des alten Fahrzeuges wurde übernommen, aber vieles kam auch neu hinzu: 200 Meter B-Schläuche, 135 Meter C-Schläuche, vier Saugschläuche, eine Schnellangriffshaspel mit 50 Meter Schlauch, drei Hohlstrahlrohre, zwei Atemschutzausrüstungen, eine Mittelschaumpistole, eine Kettensäge sowie eine Tragkraftspritze. Die Kosten für das Fahrgestell in Höhe von 35.000 Euro trägt das Land, die Ausrüstung inklusive der Digitalfunkausstattung (45.000 Euro) bezahlt die Gemeinde Jesberg.

Relativ neu ist auch der Mannschaftstransportwagen (MTW) der Densberger Wehr. Er wurde 2012 vom Feuerwehrverein angeschafft und dient vorrangig dem Transport der Jugendlichen zu Wettkämpfen und Veranstaltungen, aber auch der sehr aktiven Mannschaft der Einsatzabteilung, die jedes Jahr zu internationalen Wettkämpfen in Europa unterwegs sind.

In der Einsatzabteilung sind zurzeit 29 Männer und Frauen, in der Jugendfeuerwehr 18 Jungen und Mädchen, 22 Senioren genießen in der Alters- und Ehrenabteilung ihren Feuerwehrruhestand.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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