Felsberger drücken dem deutschen Nationalteam die Daumen 

Fahne auf der Felsburg soll Handballern während der EM in Montenegro Glück bringen

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Auf der Felsburg: Karl-Hans Klau und Erik Herzog hissten die Deutschlandfahne. Sie soll dem deutschen Team bei der Handball-Europameisterschaft Glück bringen. Sonst weht auf dem Burgturm die rot-weiße althessische Ritterfahne des Landes.

Felsberg. Mit dem Hissen der Deutschlandfahne auf dem 30 Meter hohen Bergfried der Felsburg drücken der Burgverein Felsberg und die Handballfans im Edertal dem deutschen Nationalteam die Daumen bei der Europameisterschaft.

Nach dem Abbau der Lichterkrone zogen Arbeitswart Erik Herzog und Arbeitskreismitglied Karl-Hans Klaus nicht die althessische rot-weiße Ritterfahne auf, sondern die Nationalflagge. Das ist beim Burgverein Tradition bei Welt- und Europameisterschaften. Und es hat schon oft genug Glück gebracht.

Der Auftakt am Samstag gegen Montenegro gelang jedenfalls schon mal: Das Spiel endete 32:19 für das DHB-Team.

Der Hintergrund: Handball hat eine lange Tradition im Edertal – seit 1922 bei der Eintracht Felsberg und seit 1925 bei Jahn Gensungen. 1990 gründeten die früheren Erzrivalen die Handballspielgemeinschaft Gensungen/Felsberg, die ab 1997 elf Jahre in der 2. Bundesliga spielte, darunter sieben Jahre gemeinsam mit der MT Melsungen beziehungsweise mit der MSG Melsungen/Böddiger.

„Die Fahne auf der Felsburg ist auch ein Gruß des Edertals ins Fuldatal mit der erfolgreichen MT Melsungen“, sagte der Melsunger Dieter Diesing. „Mit unserer Flaggen-Tradition wünschen wir der Nationalmannschaft viel Glück, vor allem den Nationalspielern der MT“, sagte Arbeitswart Erik Herzog, „nach dem tollen Auftaktsieg können wir mit Teamgeist wieder Europameister werden.“  

Quelle: HNA

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