Urologie: Kleinere Eingriffe finden in der Kreisklinik statt – Diagnostik in der Praxis

Dienstags wird operiert

Dr. Dirk Gumbel

Wolfhagen. Dr. Dirk Gumbel tanzt auf vielen Hochzeiten: Der Wolfhager Urologe betreibt gemeinsam mit seinen Kollegen eine urologische Praxis in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kreisklinik Am Ofenberg, wo er auch als Belegarzt tätig ist. Außerden arbeiten Gumbel und seine vier Kollegen im Wechsel noch in den Kliniken in Warburg und Korbach – ebenfalls als Belegärzte.

Den Vorteil am Standort Wolfhagen sieht Dirk Gumbel in der Nähe zur Kreisklinik. Sind operative Eingriffe oder endoskopische Untersuchungen nötig, müssten die Patienten nicht an einen anderen Ort überwiesen werden. Allerdings, so Gumbel, werden größere Eingriffe, wie etwa die Behandlung bösartiger Tumore im Bereich der Urologie, nicht in Wolfhagen behandelt. Denn die Kreisklinik verfügt nicht über eine Station für Urologie. Dennoch können dort, dank der angeschlossenen Praxis, gewisse Eingriffe vorgenommen werden. Dazu zählen nach Angaben des Mediziners unter anderem Beschneidungen der Vorhaut am männlichen Geschlechtsorgan, Behandlungen bei Nierensteinen und endoskopische Untersuchungen.

Auch sogenannte uro-gynäkologische Eingriffe werden gemacht, wenn Frauen mit Beckenbodenschwäche und daraus resultierender Harninkontinenz operiert werden müssen. „Wir übernehmen dann die vorbereitenden Eingriffe, die vor der eigentlichen OP nötig sind“, sagt Dr. Gumbel.

Die Urologen operieren an der Kreisklinik immer dienstags; die Praxis ist montags bis freitags besetzt. Und dort findet die gesamte Diagnostik statt: von Krebsvorsorgeuntersuchungen, Urindiagnostik, Prostatauntersuchungen bis hin zu Untersuchungen von Erektionsstörungen. Auch digitales Röntgen ist in der Praxis möglich. Archivfoto: Glass

HINTERGRUND

Von Vera Glass

Quelle: HNA

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