Im Dienste des Landes

Gelöbnis und Vereidigung auf dem Schwarzenborner Sportplatz

Zeremoniell: 130 Rekruten aus vier Kasernen waren am Donnerstag angetreten.

Schwarzenborn. 130 junge Frauen und Männer traten am Donnerstagnachmittag auf dem Schwarzenborner Sportplatz zum Gelöbnis und einer Vereidigung an.

Trotz Schnees begleiteten viele Angehörige und Freunde das öffentliche Bekenntnis zum militärischen Dienst. Angetreten waren Rekruten des Jägerregiments I aus Schwarzenborn, des Bataillons für elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg, das Feldjägerbataillon 251 aus Rotenburg/Fulda sowie des Führungsunterstützungsbataillons 383 aus Erfurt. Auch Gäste aus Politik und Wirtschaft beobachteten das Zeremoniell.

Abordnungen der Truppenfahnen: Sie traten stellvertretend für alle Rekruten in die Mitte des Sportplatzes. Fotos:  Rose

Nachdem der Kommandeur des Jägerregiments Oberstleutnant Helmut Remus und Bürgermeister Jürgen Kaufmann die Truppenfront abgeschritten hatten, sprach Remus zu den Rekruten. Er dankte den Menschen der umliegenden Gemeinden: „Ihr Erscheinen stellt die gewachsene Verbundenheit und Integration der Soldaten in der Region unter Beweis.“ Seinen Respekt zollte er den Soldaten, „Soldat sein heißt, unter höchstem persönlichen Engagement für den Staat, für Freiheit, Demokratie und Recht einzutreten – im äußersten Fall auch unter Einsatz des eigenen Lebens.“ Als Soldat für Menschenwürde einzutreten, heiße dabei alle Menschen zu achten und andere Kulturen zu respektieren und zu schützen.

Jürgen Kaufmann machte deutlich, dass der Erhalt des Standortes Kaufkraft binde und Arbeitsplätze sichere. „Sie, liebe Soldaten, sind jedoch keine Werkzeuge in der Hand ihrer militärischen und politischen Führung, sondern Sie sind und bleiben unsere Mitbürger in Uniform“, erklärte er. Daneben erfüllten Soldaten eine weitere wichtige Funktion.

„Sie sind das Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Armee, denn es sind Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die uns dienen.“ Zu den Klängen des Heeresmusikkorps II aus Kassel traten stellvertretend für alle Rekruten vier Abordnungen mit den Truppenfahnen in die Mitte des Sportplatzes. Nach dem Nachsprechen der Gelöbnisformel und des Eides endete die militärische Feier mit dem Jubel der Soldaten. (zsr)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare