Turngau Fulda-Eder bestätigt Führungstrio – Ehrung für erfolgreiche Sportler

Dienstleister für Vereine

Fritzlar-Homberg. Der Turngau Fulda-Eder hat sich ein Ziel gesetzt: „Wir wollen die 16 000-Mitglieder-Grenze erreichen“, sagte der Vorsitzende Wilfried Sommer (Malsfeld) beim Gauturntag im Dorfgemeinschaftshaus in Holzhausen am Hahn. Entgegen dem Landestrend seien die Mitgliederzahlen gestiegen. In 137 Vereinen sind 15 923 Turner aktiv. Drei Viertel von ihnen sind Frauen und Mädchen.

„Der Turngau -Eder sieht sich als Dienstleister der Vereine“, sagte Sommer. Er forderte mehr Engagement bei der Qualifizierung der Mitarbeiter in den Turnabteilungen. Denn die Zukunft der Vereine stehe und falle mit der Qualität der Trainer und Übungsleiter.

„Der Turngau sieht sich als Dienstleister der Vereine.“

Wilfried Sommer, vorsitzender des Turngaus

Herausragende Ergebnisse im vergangenen Jahr mit Platzierungen bis auf Bundesebene erzielten die Sportler im Turngau hauptsächlich in der Leichtathletik, im Rope Skipping (Seilspringen) sowie im Trampolinturnen. Dafür gab es Urkunden und Auszeichnungen. Flott abgehandelt wurden die Wahlen. Für weitere zwei Jahre führt Sommer den Turngau. Stellvertreter blieben Hannelore Kalkstein (Morschen) und Gerhard Martin (Bad Wildungen).

Geld für den Sport

Der Sportbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises, Jörg-Thomas Görl, wies auf die Anstrengungen des Landkreises im Sportbereich hin. Danach wurden im vergangenen Jahr für Bauprojekte, Modernisierung sowie den Kauf von Sportgeräten über 140 000 Euro zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Karl-Heinz Färber unterstrich in seinem Grußwort die Wertschätzung der Vereine. Die lasse sich Edermünde jährlich 50 000 Euro kosten.

Knappe Kassen waren ein Thema des Sportkreis-Vorsitzenden Ulrich Manthei (Guxhagen). Weil weniger Geld aus Toto und Lotto ausgezahlt würde, verzögere sich die Bearbeitung der Förderungsanträge. Reinhold Reiße, Vorsitzender des TSV Holzhausen, stellt den Verein vor, der sein 100-jähriges Bestehen feiert. Über die Hälfte der Einwohner sei Mitglied im Verein.

Viel Beachtung fand ein Referat von Stephan Bürger zum Thema Rechtsextremismus. Dieser reiche bis in die Mitte der Gesellschaft und könne auch die Vereine treffen“, sagte der Leiter des Projektes „Gewalt geht nicht“. Um dem zu begegnen gebe es Hilfe des Landkreises hin.

Aufgelockert wurde der Redemarathon durch Step-Aerobic der Gymnastik-Damen des TSV Holzhausen unter der Leitung von Sonja Heldmann und Jutta Degenhardt sowie durch eine Sitz-Gymnastik mit Katrin Eschstruth. Der Gauturntag 2012 findet in Wollrode statt. (zct)

Quelle: HNA

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