Stadtverordnete lehnten Antrag von SPD und Grünen ab

Dienstwagenaffäre: Kein offizielles Ende

Homberg. Die Homberger CDU und FDP lehnten mehrheitlich den gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen ab - deren Forderung war es, die so genannte Dienstwagenaffäre des Bürgermeisters nun auch von verwaltungstechnischer Seite abzuschließen.

Rot-Grün hatte den Magistrat bitten wollen, die formellen Voraussetzungen für einen verwaltungsseitigen Abschluss zu schaffen. Dazu sollte auch die Vollzähligkeit aller Akten und angefallenen Kosten sichergestellt werden. Die Affäre sei eingehend und öffentlich diskutiert worden, sowohl Akteneinsichtsausschuss als auch Strafverfahren seien abgeschlossen.

SPD und Grüne wollten nun den Schlussstrich ziehen, sagte Stefan Gerlach. "Vor allem wollen wir das Thema von der ethischen und moralischen Seite her nicht weiter strapazieren und der Stadt im Wahlkampf nicht schaden", sagte er weiter. CDU und FDP lehnten den Antrag ab: Diese Angelegenheit sei inhaltlich die Sache des Magistrats, sagte Peter Dewald (CDU) knapp. (bra)

Quelle: HNA

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