Zweckverband Schwalm-Eder-West bringt Mitgliedern bares Geld

Diese Arbeit lohnt sich

Jesberg. Ohne den Zweckverband Schwalm-Eder-West sähe es im südlichen Landkreis wohl duster aus. Heinz Stumpf (CDU) berichtete in den Jesberger Gemeindevertretersitzung von den Plänen und Projekten des Verbandes, der 2004 gegründet wurde und dem die Städte und Gemeinden Borken, Bad Zwesten, Jesberg, Neuental und Wabern angehören.

Sie alle profitierten von der Zusammenarbeit: Stumpf nannte als Beispiele die touristische Zusammenarbeit, das gemeinsame Vorgehen bei der Windkraftnutzung und die neue, alle fünf Orte umfassende Gewerbevereinigung.

Die Verbandsarbeit biete zudem eine enge Verzahnung der Bauhöfe der Gemeindenund damit auch auch klare finanzielle Vorteile. Der Zweckverband besitzt eine eigene Vollstreckungsstelle, in der zwei Angestellte tätig sind. Sie nahmen sich in den vergangenen sechs Jahren mehr als 6000 Vollstreckungsgesuche vor , bei denen es um gemeindliche oder städtische Steuer-Forderungen geht. Über 4000 davon sind nun erledigt.

Allein im vorigen Jahr bearbeiteten sie mehr als 1200 Fälle. Das Ergebnis: Es flossen 25 000 Euro Gebühren und mehr als 125 000 Euro in die Kassen der Gemeinden. Auch wenn man die Personalkosten abziehe, sei das Ergebnis beachtlich, sagte Stumpf. Sein Fazit: Der Zweckverband sei unverzichtbar. Die wichtigsten Projekte für Jesberg: • Die Sanierung des Sanitärgebäudes am Jesberger Campingsplatz. • Der Abriss des Feuerwehrgebäudes der Kerngemeinde und die Renaturierung des Platzes davor. • Der Abriss des Fachwerkhauses in der Bergstraße 1.

Zudem bilden die fünf Städte und Gemeinden zurzeit einen Azubi als Ver- und Entsorger im Wasser- und Abwasserbereich aus. (bra)

Quelle: HNA

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