67 Aussteller bei der gemeinsamen Gewerbeschau der Chattengau-Gemeinden

Direkt vor der Haustür

Tipps für Bad und Heizung: Werner Pister (Zweiter von links) erläutert die Funktion einer speziellen Pumpe.

Besse. Gemeinsam geht es besser, wissen die Gewerbetreibenden aus Edermünde, Gudensberg und Niedenstein. Am Wochenende richteten sie die gemeinsame Chattengau-Gewerbeschau aus, nach eigenen Angaben eine der größten Nordhessens.

67 Aussteller präsentierten sich bei der achten Auflage der Schau in und an der Bilsteinhalle in Besse. Vertreten waren unter anderem die Branchen Energie, Sicherheit, Schönheit, Werbung und Telekommunikation. Vor der Halle war ein Autogarten eingerichtet worden, innen war das Schwerpunktthema die Gesundheit.

Wirtschaft trifft Politik

Bereits am Freitag hatten sich beim Unternehmer- und Politikertreff Organisatoren und Teilnehmer der Schau, sowie Vertreter der Gemeinden und Politik zur Eröffnung getroffen. Am Samstag und Sonntag war das Gelände der Chattengau-Gewerbeschau für jeden geöffnet.

Der Zuspruch der Besucher sei gut gewesen, sagte Horst Hanken, einer der Vorsitzenden des Gewerbevereins Edermünde (GVE). Mehrere Tausend Menschen seien zur Gewerbeschau am Wochenende gekommen. Vor allem der Autogarten und das neu eingerichtete Gesundheitsforum hätten die Besucher angezogen. Dort befanden sich Stände von Pflegediensten, Apotheke, Sanitätshäusern, Hörgeräteakustiken und Krankenkasse kompakt an einem Ort.

Die Besucher zog offenbar die Möglichkeit an, vieles auf einen Blick sehen zu können und sich über die Angebote vor der heimischen Haustür zu informieren. So ging es auch Wolfgang Schneider und Adolf Pilz aus Besse. „Immer auf dem neuesten Stand bleiben“, lautet ihre Devise.

Informationen vom Chef

„Die Gewerbeschau ist genau das Richtige, um sich bei den einheimischen Unternehmen direkt zu informieren und beraten zu lassen“, sagt Pilz. Er freue sich über Dienstleister aus der Heimat. Da sei meistens der Chef mit am Stand und so direkt ansprechbar, findet Schneider. Außerdem kenne man manche Firmen ja auch schon. Das Angebot in Besse sei vielseitig und gut, waren sie sich einig.

Für Musik sorgte unter anderem die Schulbands der Georg-August-Zinn-Schule aus Gudensberg für Musik, und die Jugendfeuerwehr Besse bot Vorführungen und Mitmachaktionen an.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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