Reiner Irrsinn und Team präsentierten neues Lied auf Mallorca

Nicht nur seine Fans hatten Spaß: Der singende Friseur im Flokati, Reiner Irrsinn alias Dirk Schaller, reiste mit seinem Team nach Mallorca, um dort das neue Lied „Samba Olga“ zu präsentieren.

Homberg. Von wegen heile Schlagerwelt: Song-Klau, Schlagerkrieg, Schlagerzoff und Schlager-Fuzzis – es gibt immer häufiger negative Schlagzeilen über die Ballermann-Stars. Dass in der Schlagerbranche immer mal wieder dicke Luft herrscht, wundert Reiner Irrsinn nicht:

Der Schlagersänger aus Homberg war erst vor wenigen Wochen auf der Partyinsel Mallorca, um dort für seinen neuen Song zu werben. „Das war gar nicht so leicht“, sagt Irrsinn, der eigentlich Dirk Schaller heißt und Friseurmeister ist. „Da gibt es kein heiles Miteinander und es ist schwer Fuß zu fassen“, sagt er. Doch hat Reiner Irrsinn es zumindest ein wenig geschafft. 

Es ist ihm gelungen, neuen Song „Samba Olga“ unter anderem in dem Bistro von Schlagerstar Jürgen Drews und vor dem Café von Daniela Katzenberger zu singen. Auch am Strand traten die Homberger auf – direkt am Ballermann 6. „Das war ein Überraschungsauftritt, wir haben es einfach gemacht“, sagt Schaller und lacht. Urlauber feierten mit Schwuppdiwupp hätten sich viele Urlauber eingereiht und mit Reiner Irrsinn gefeiert. „Wir haben einfach unser Ding gemacht und uns damit einen Traum erfüllt“, sagt er und lacht. „Wir hatten einen riesigen Spaß – und die Leute auch.“ Das sei ihm besonders wichtig. 

„Wir wollen Freude machen und die Leute sollen für einen Moment ihre Sorgen vergessen.“ Der Ausflug nach Mallorca hat sich gelohnt. Die Irrsinns-Maschinerie läuft: Zum ersten Mal gibt es grün-gelbe T-Shirts, Aufkleber und mehr Fanartikel zum Song zu kaufen. Außerdem gibt es mit Julian Traute einen Fanclubleiter. Und: Mittlerweile ist Samba Olga auf zwei Ballermann-CD zu finden. 

Während das Partyvolk auf Mallorca noch kräftig feiert und in den Festzelten der Region zu Samba Olga mitgesungen wird, bastelt Reiner Irrsinn an seinem nächsten Song. Der soll zum Oktoberfest auf dem Markt sein und natürlich will er ihn auch wieder auf Mallorca präsentieren. Schon jetzt kümmert er sich um Termine für seine Auftritte im nächsten Jahr. „In Krümels Stadl könnte es klappen und vielleicht im Bierbrunnen“, sagt er und erzählt von den Stars der Szene wie Costa Cordalis und Willi Herren, die dort regelmäßig zu Gast seien. Auf Auftritte in den großen Diskotheken hofft er dagegen nicht. „Die haben ihre festen Leute.“ 

Trotz des wachsenden Erfolgs steht für den singenden Friseur fest, dass er in der Hauptsache Friseur ist und das auch bleiben will. „Meine Friseurläden haben Vorrang“, sagt Schaller. Daher strebe er auch nicht auf die ganz großen Bühnen. „Wenn wir richtig durchstarten wollten, müssten wir alle zwei Wochen auf Malle sein und dort auftreten. Das funktioniert nicht“, sagt der 41-Jährige. „Muss es auch nicht“, fügt er an. Denn im Schwalm-Eder-Kreis und längst auch darüber hinaus wird die Irrsinns-Show gut gebucht. Bis zu 70 Auftritte macht der Sänger pro Jahr – zumindest seine Schlagerwelt ist noch in heil.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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