Erstes Dogtrekking im Habichtswald zog Teilnehmer aus ganz Deutschland an

Freuten sich über viele bekannte Gesichter im Habichtswald: Kathrin Lüder (links) und Steffi Bank mit Mo, Rosalie und Gaia. Fotos: Hoffmann

Habichtswald. Eine ganz besondere Wandertour gab im Habichtswald. Sie bot nicht nur Menschen, sondern auch Hunden Abwechslung.

Wenn sich über 30 Hundebesitzer aus allen Teilen Deutschlands aber zeitgleich vom Zeltplatz Silbersee zwischen Kassel und Habichtswald aus mit ihren Vierbeinern auf 20, 35, 50 und 85 Kilometer lange Strecken über die Höhen des Habichtswaldes, durch das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe bis hinüber zum Hohen Dörnberg begeben, dann ist das etwas Besonderes.

„Wir haben schon immer gern lange Spaziergänge gemacht, am liebsten natürlich mit unseren Hunden“, sagen Stefanie Tuscher und Thomas Werner, die am Samstag Hundefans aus nah und fern zum ersten Habichtswald Dogtrekking eingeladen haben.

Bundesweiter Trend

Seit rund zwei Jahren hätten sie den bundesweiten Dogtrekking-Hype verfolgt und sich schnell überlegt, auch „im schönen Nordhessen“ eine Veranstaltung anzubieten. „Wir haben so wunderbare Ecken, warum sollen wir die nicht auch mal zeigen“, sagt der aus Kassel stammende Werner, während er im Minutentakt die Teilnehmer auf die Strecke schickt.

Hat das Dogtrekking in den Habichtswald geholt: Thomas Werner mit Hund Fleck.

Auch Arnd Berlin ist dabei, der in sozialen Netzwerken von der neuen Veranstaltung erfahren und sich kurzerhand mit seinem Alaskan Malamute Blue von Duisburg aus auf den Weg gen Habichtswald gemacht hat. „Ich bin schon öfter hier vorbei gefahren und war neugierig auf die Gegend“, sagt er und berichtet von seinen vielen Touren, die er gemeinsam mit seinem treuen Gefährten gemeistert hat. Beim Habichtswald-Dogtrekking hat er sich die 35 Kilometer vorgenommen, nach 60 Kilometern beim letzten Elbsandstein-Trekking ein wahrer Klacks.

Er liebe es, bei Trekkings mit Blue in der Natur unterwegs zu sein, gemeinsam Wege auszukundschaften und vom Alltag abzuschalten, so der Schlossermeister, der als Betriebsleiter beruflich gut eingespannt ist. Natürlich könne man nicht ohne Weiteres solch lange Strecken laufen, Hund und Halter sollten schon ein wenig trainiert sein. „Egal welche Rasse, die Tiere müssen ans lange Laufen gewöhnt werden, Blue und ich sind jeden Tag mindestens zehn Kilometer unterwegs, manchmal auch das Doppelte.“

Kathrin Lüder und Steffi Bank sind lange Touren ebenfalls gewohnt, obwohl man das bei ihren Hunden nicht unbedingt vermuten würde. Rosalie und Gaia nämlich sind Großpudel, als Jagdhunde laut Frauchen aber durchaus sportlich und alles andere als gemütliche Schoßhündchen. 35 Kilometer seien kein Problem, „zumindest für die Hunde nicht, für uns schon eher“. Auch sie waren schon beim Elbsandstein-Trekking dabei, freuen sich im Habichtswald auf viele bekannte Gesichter.

„Wir Dogtrekker sind längst zu einer kleinen, eingeschworenen Gemeinschaft geworden“, sagt Bank, die aus dem Harz angereist ist und sich als ehemalige Oberzwehrenerin ganz besonders freut, dass das Dogtrekking nun auch in ihrer alten Heimat angekommen ist.

Quelle: HNA

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