Mit einer inoffiziellen 1225-Jahr-Feier weihten die Grebenauer einen Platz ein

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Vor dem Festplatz fährt Lukas Bornemann ein Stehrad mit Elektro-Antrieb.

Grebenau. Grebenau ist 1225 Jahre alt – das sagte sich am Samstag die Festgemeinde auf dem Dorfplatz Grebenau, die trotz unklarer Aktenlage mit einem bunten Programm ein Ortsjubiläum feierte. Dabei weihte man einen selbst hergerichteten Platz in der Ortsmitte ein.

800 Arbeitsstunden hatten Freiwillige seit 2009 auf dem Dorfplatz gearbeitet. Sie hatten das Gelände unter anderem planiert, über einer alten Klärgrube einen Schmuckbrunnen errichtet und rund um den Platz eine etwa 36 Meter lange Mauer mit Sitzgelegenheiten geschaffen. Außerdem pflasterten sie am kombinierten Gemeinschaftshaus für die Feuerwehr und die Schützen eine kleine Abstellfläche für Fahrzeuge der Wehr.

„Ich bin stolz auf mein Dorf.“

„Ich bin stolz auf mein Dorf. Das hat richtig Spaß gemacht“, erklärte Ortsvorsteher Klaus Döring, der seit inzwischen 18 Jahren im Amt ist.

Sonnenschein begleitete das Fest, das bereits um 11 Uhr mit einem Gottesdienst begann. Das gemeinsame Mittagessen stimmte die Festgemeinde auf die Jahreszeit ab: Mit Blick auf die Ernte gab es jede Menge Kartoffelgerichte. Dorfgeschichten erzählte Ralf Löber aus Büchenwerra.

Veranstalter waren neben dem Ortsbeirat auch der Festausschuss und die örtlichen Vereine, die ein Pokalspiel gegen Büchenwerra auf den Spielplan gesetzt hatten, das neben Zuschauern aus Grebenau auch Gäste aus den Nachbardörfern anzog.

Den Gästen gaben die Grebenauer auch Gelegenheit, sich über die Geschichte des Dorfes zu informieren. Hilfreich war dabei ein Film über die Ortschaft, den Hans-Peter Neudenberger vorstellte und der in einer Acht- und einer 52-Minuten-Version zeigt, was alles in einem Dorf möglich ist.

Aus den Filmszenen mit Dorfansichten, einer Kartoffelernte mit alten Geräten und vielem mehr könnten sich andere Dörfer Anregungen für eigene Aktivitäten holen, erklärte Neudenberger. (lgr)

Quelle: HNA

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