Beim vorösterlichen Markt in Fritzlar gab es eine Vielfalt an Eier-Verzierungen

Dotter raus, Bilder rein

Das besondere Nandu-Ei: Ulrike Balla-Bona aus Gießen baute eine Landschaft in das leere Ei. Sie war beim Ostermarkt im Regionalmuseum in Fritzlar erstmals dabei. Fotos: Zerhau

Fritzlar. Bunt und ausgefallen sind die Verzierungen auf den Eiern, die in der Osterzeit die Wohnungen schmücken. Bei einem vorösterlichen Markt zeigten 15 Aussteller im Fritzlarer Regionalmuseum, was man mit einem Ei alles anfangen kann.

Ein Klassiker ist das Färben mit Zwiebelschalen und anderen Naturprodukten. Doch die Hobby-Künstler zeigten auch ungewöhnliche Varianten der Verzierung. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, die Eier mit gehäkelten Mustern für die kalten Ostertage zu schmücken. Andere waren in Hochglanz bemalt und mit glitzernden Strass-Steinen verziert.

Auch Mustern, wie man sie von Kaffeegeschirr kennt, waren vertreten. Bei der Wahl der Eier sind die Künstler ebenfalls ideenreich. Vom fingerkuppengroßen Ei über Enten- und Gänse-Eier bis zum Straußenei war alles dabei. Eine Ausstellerin hatte das Tier auf der Schale verewigt, das das Ei gelegt hatte.

Die meisten Aussteller kamen aus dem Großraum Fritzlar. Dazu gesellten sich Detlef Ramin aus Wilhelmshaven und Ulrike Balla-Bona aus Gießen. Sie präsentierte eine Landschaft im Ei. Die Künstlerin hat ein Nandu-Ei geöffnet, es gesäubert und auf den oberen Hintergrund einen Wolkenhimmel gemalt. Im unteren Bereich hat sie eine kleine Landschaft mit Felsen, Gras und Bäumen eingebaut, dazu einige Verzierungen an der Ei-Öffnung als Passepartout – und schon war das Ei-Diorama fertig. (zzp)

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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