Drachenfest in Ellenberg: Fluggeräte blieben meist am Boden

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Warten auf mehr Wind: Cassian Klitsch, Hannah Brandenstein, Emmeli, Lisa-Marie und Julian Fenge. Rabe Rudi ist schon aufgestiegen.

Ellenberg. Mehrere Hundert Besucher waren am Sonntag beim Drachenfest, doch viele der bunten Drachen blieben am Boden, weil der Wind fehlte.

Wie Konstanze Weinmeister, die Vorsitzende des ausrichtenden Kindervereins Abenteuerland Guxhagen sagte, organisierte der Verein das Drachenfest am Ellenberger Feuerwehrhaus bereits zum 17. Mal. Bei strahlendem Sonnenschein waren nicht nur viele Besucher aus der näheren Umgebung gekommen. Auch drei Drachenvereine aus Waldhessen, Kassel und Paderborn, unter ihnen auch der mehrfache Meister im stablosen Drachenfliegen, Bernhard Dingwerth aus Kassel, unterstützten den Guxhagener Verein.

Leider konnte er seine Figurendrachen, die eine Spannweite bis zu 20 Meter haben, wegen Windmangels nicht steigen lassen. Auch viele Kinder blickten traurig auf ihre Drachen, die nach kurzer Flugdauer wieder schlaff am Boden lagen.

Wenn dann ein Drachen mal in den strahlend blauen Himmel emporstieg, musste genau aufgepasst werden, dass sich die Schnüre nicht verhedderten. Der 10-jährige Lukas Weber aus Büchenwerra machte da seine negativen Erfahrungen. Die lange Schnur hatte sich zu einem schier unentwirrbaren Knäuel verheddert. Ohne Hilfe der Mutter ging da nichts mehr.

Viele Kinder tummelten sich auf der großen Wiese und versuchten immer wieder, ihre bunten Fluggeräte in die Luft zu bekommen. Bei den Vätern ging in den Gesprächen die Erinnerung vielfach zurück in die Vergangenheit: „Weißt Du noch, wie wir früher die Drachen gebaut haben, zwei dünne Leisten, Packpapier und eine lange Schnur. Nicht so unromantisch wie heute. Am Stand einen Drachen kaufen und versuchen, diesen in die Lüfte zu bekommen. Das war in unserer Kindheit alles noch viel spannender.“ Immer wieder waren solche Sätze zu hören.

Erlös geht an Kinder

Mit dem Erlös will der Verein, der sich die Betreuung der Guxhagener Grundschulkinder zum Ziel gesetzt hat, seine Aktivitäten finanzieren. Nicht nur das Drachenfest wird zu diesem Zweck regelmäßig veranstaltet, es gibt auch Basare und Flohmärkte, die helfen sollen, die Ziele zu verwirklichen.

Als Nächstes steht am 1. und 2. Dezember die Aufführung des Weihnachtsmärchens „Die Pommeranzenprinzessin“ im Bürgersaal in Guxhagen auf dem Programm. (zot)

Quelle: HNA

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