Drei Filme, ein Vortrag: "Der Winter, der ein Sommer war“ im Waberner Bahnhof

Dreharbeiten: „Der Winter, der ein Sommer war“ entstand zum Teil in der Region. Das Foto stammt aus dem Jahr 1976. Foto: Archiv

Wabern. Der Kulturraum im Bahnhof Wabern soll jetzt seinem Namen Ehre machen. Die Gemeinde startet eine Reihe unter dem Titel „Kultur im Bahnhof"mit einem dreiteiligen Filmabend.

Im Mittelpunkt steht der Film „Der Winter, der ein Sommer war“. Der damalige Fernseh-Dreiteiler spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert und handelt davon, wie der hessische Landgraf Friedrich II. dem englischen König zwangsrekrutierte Söldner für den Kampf im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg schickte. Dieser Soldatenhandel machte Friedrich II. zu einem der reichsten Fürsten Europas, heißt es in der Ankündigung.

Der Film wurde unter der Regie von Fritz Umgelter im Jahr 1976 auch in der Region gedreht, unter anderem in den Ederauen, in Udenborn, Fritzlar und Melsungen.

Zum Auftakt am Donnerstag, 20. Februar, hält Gerhard Beyer ab 19 Uhr einen Vortrag über die geschichtlichen Hintergründe. Beyer war Pfarrer im Kirchspiel Hebel/Unshausen. Er wird über die hessischen Landgrafen und die Hintergründe der Entsendung hessischer Soldaten nach Amerika referieren.

Die beiden weiteren Teile des Films sollen gezeigt werden am 27. Februar und 6. März, jeweils ab 19 Uhr im Bahnhof Wabern. Dort gibt es auch eine Ausstellung über die hessischen Truppen im Unabhängigkeitskrieg zu sehen. Der Eintritt ist frei. (ode)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare