Kirchengemeinde bittet Mitglieder um finanzielle Unterstützung

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Ein Juwel unter den Kirchen der Region: die Nikolaikirche in Felsberg. Im Bild der Chor mit Altar, moFlügelaltar und den Glasfenstern, für die die Christen um Spenden gebeten werden.

Felsberg/Böddiger. Die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger hat die Christen um finanzielle Unterstützung von drei kirchlichen Projekten gebeten: Knapp 2000 Christen in Altenburg, Felsberg und Böddiger gehören zu der Kirchengemeinde.

Davon haben 1237 Gemeindemitglieder über 18 Jahre Post von Pfarrer Ernst-Friedrich Schluckebier erhalten. Er bittet namens der Gemeinde um einen freiwilligen Gemeindebeitrag.

Laut Schluckebier stehen „drei größere Themen zur Bewältigung an, die mit den derzeit vorhandenen Mitteln nicht hinreichend gefördert werden können, weil ihr Bedarfsumfang die verfügbaren Mittel weit übersteigt“. Die drei Projekte:

• die dringend notwendige Sanierung der Friedenskirche in Böddiger. Die Kosten werden, wie berichtet, auf etwa 500 000 Euro geschätzt. Pfarrer und Kirchenvorstand hoffen, dass die Arbeiten im nächsten Jahr beginnen können.

• die Reparatur der schadhaften Buntglasfenster in der Nikolaikirche in Felsberg. • die weitere Förderung des Flügelaltars in der Nikolaikirche, der noch nicht fertig gestellt ist.

„In unserer Kirchengemeinde werden zahlreiche Dienste dauerhaft unterhalten“, schreibt Schluckebier in dem Brief an die Christen. Eine Vielzahl von haupt-, neben und ehrenamtlichen Diensten werde von den Mitarbeitern im Kindergarten, Jugendzentrum und in den Gruppen und Kreisen erbracht und komme den Menschen allen Alters zugute.

„Ebenso bekannt wie nicht gern erörtert wird das Problem der Nachhaltigkeit finanzieller Ausstattung“, betont der Pfarrer. Und: „Wer ein umfangreiches gemeindliches Angebot an Systemen vorhält, steht auch in der Pflicht für die Sorge und Pflege des umfangreichen Bestandes an historisch wertvollen Gebäuden und Einrichtungen.“

„Die Kirche ist nie fertig, an ihr muss immer gebaut werden“, sagte Schluckebier in einem HNA-Gespräch. Der Kirchenvorstand würde sich freuen, wenn Angehörige, die bei Trauerfeiern keine Kränze oder Blumen wünschen, stattdessen zu Spenden für kirchliche und soziale Zwecke aufrufen würden. (m.s.)

Quelle: HNA

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