Dorothea Göbel ist neue Pfarrerin in Schwarzenberg und Röhrenfurth

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Sehr schön findet Dorothea Göbel die kleinen Kirchen in Schwarzenberg und Röhrenfurth: Dort und in einem Melsunger Altenwohnheim wird die 32-Jährige künftig predigen. Unser Bild zeigt die Seelsorgerin am Altar der Röhrenfurther Kirche.

Melsungen. Dorothea Göbel heißt die neue Pfarrerin in den evangelischen Gemeinden Schwarzenberg und Röhrenfurth. Ein paar Tage muss die Nachfolgerin von Carsten Köstner-Norbisrath allerdings noch zu ihrem neuen Arbeitsplatz vom Kirchenkreis Hersfeld aus täglich 65 Kilometer pendeln.

Denn zurzeit sind Handwerker im Röhrenfurther Pfarrhaus mit Renovierungsarbeiten beschäftigt.

„Ich bin Nordhessin“, sagt die Neue und freut sich, künftig in ihrer Heimatregion zu sein, noch dazu in einer „sehr netten Gemeinde“ in Schwarzenberg und Röhrenfurth. Dort hat ihr Vorgänger gut geordnete Strukturen hinterlassen. Was es zu verändern und zu gestalten gibt, „muss ich erst rauskriegen“, sagt die 32-Jährige, die künftig 1333 Kirchenmitglieder betreut.

Alternative Gottesdienste

Vom Religionsunterricht am christlichen Engelsburg Gymnasium Kassel fühlte sich die Pfarrerin motiviert, überhaupt Theologie zu studieren. Mit dem kirchlichen Leben war sie in ihrer Heimatgemeinde Niestetal von Kind auf verbunden, unter anderem auch, weil sich ihre Mutter sehr stark in der Kirche engagierte. An ihrem neuen Wirkungskreis schätzt die 32-Jährige die gewachsenen Strukturen beispielsweise mit alternativen Gottesdienst-Formen, in deren Mittelpunkt nicht immer zwangsläufig der Pfarrer stehen muss.

Das soll aber nicht heißen, dass die Neue im Hintergrund wirken möchte. „Ich predige sehr gerne“, sagt Dorothea Göbel. Gleich drei Stellen stehen ihr dafür künfig zur Verfügung: zwei in den Gotteshäusern in Schwarzenberg und Röhrenfurth und eine im Melsunger Awo-Altenzentrum Dr.-Horst-Schmidt-Haus. Überall will sie dabei gut verständlich und alltagsnah zu den Menschen sprechen.

Dorothea Göbel freut sich auf ihre neue Aufgabe. Diekleinen Kirchen in beiden Dörfern, in denen sie künftig sonntags die Gottesdienste hält, findet sie sehr schön. In ihrer neuen Gemeinde spürt sie Offenheit. Das Orgelspiel von Helmut Ganz hat sie bereits schätzen gelernt. Und dann bleibt der 32-Jährigen auch im neuen Umfeld viel Vertrautes um sich herum: neben der nordhessischen Heimat beispielsweise viele Kollegen im Kirchenkreis Melsungen, die sie noch aus ihrer Spangenberger Vikariatszeit kennt, außerdem zieht ihr künftiger Mann, der ebenfalls Theologe ist, mit nach Röhrenfurth. Zurzeit belegt das Paar mit Blick aufs Hochzeitsfest einen Tanzkurs. 

Quelle: HNA

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