Nach Kämpfen um Nistgelegenheiten ist jetzt Ruhe in Storchenquartieren eingekehrt

Drei Storchenpaare haben begonnen zu brüten

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Alte Bekannte in Wabern: Das Storchenpaar Paul und Pauline brütet auch jetzt wieder dort. Allerdings nicht mehr auf dem Schornstein der Schreinerei Mose, sondern auf dem Spänebunker der Firma Blecher.

Wabern. Nun ist es endlich soweit: Die drei Storchenpaare, die in Wabern heimisch geworden sind, haben mit dem Brüten begonnen.

Ulrike Mose, die seit Jahren die Entwicklung des Storchenstandorts Wabern beobachtet und dokumentiert, hatte in den vergangenen Wochen viel zu tun. Teilweise kämpften die Storchenpaare um die fünf Horste, die es in Wabern gibt.

Allen Störchen hat Ulrike Mose Namen gegeben. Und sie hat im Internet eine Homepage aufgebaut, auf der sie sich mit dem Wohl und Wehe ihrer Lieblinge beschäftigt (www.stoerche-wabern.de).

Das Storchenpaar Paul und Pauline, das früher auf dem Schornstein der Schreinerei Mose gebrütet hatte, hat sich nun auf dem Spänebunker der Firma Blecher niedergelassen und ist dort fleißig am Brüten, wie Ulrike Mose berichtet.

Konkurrenz zog ab

Obwohl die Tiere letztlich umgezogen waren, hatten sie ihr früheres Quartier auf dem Schornstein gegen Konkurrenten verteidigt. Es habe weitere Bewerber gegeben. Doch die seien nicht zum Zuge gekommen. Den alten Horst nutzen Paul und Pauline noch immer, als Ausguck und manchmal hatten sie auch Nistmaterial von dort zum neuen Nest transportiert.

Ulrike Mose rechnet damit, dass die Jungen von Paul und Pauline etwa am 13. Mai schlüpfen. Bereits zu Ostern hatte die Storchendame Jule im Horst an der Eder die ersten Eier gelegt. Der Schlüpftermin werde etwa beim 29. April liegen. Wie viele Junge Jule und ihr Partner Georg großziehen werden, steht noch nicht fest.

Im Horst der Familie Riedinger in der Waberner Ottostraße haben Feline und Friedrich mit dem Brüten begonnen. Die ersten Jungen werden voraussichtlich um den 19. Mai schlüpfen. (hro)

Quelle: HNA

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