Drei Tote und fünf Verletzte bei Unfall zwischen Fritzlar und Werkel

Drei Tote und fünf Verletzte - das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Montag bei Fritzlar. Laut Polizei missachtete ein Autofahrer an einer Kreuzung die Vorfahrt, als er von der Anschlussstelle der Autobahn 49 kam. Der Wagen stieß mit einem anderen Auto zusammen.

Fritzlar. Bei einem tragischen Verkehrsunfall bei Fritzlar sind am Montagnachmittag drei Menschen aus dem Schwalm-Eder-Kreis getötet worden, vier wurden zum Teil schwer verletzt, ein Fahrgast in einem Linienbus erlitt eine Platzwunde.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 15.40 Uhr ein mit drei Personen besetzter VW-Golf von der Autobahn an der Anschlussstelle Fritzlar ab und wollte nach links in Richtung Fritzlar abbiegen. Dabei übersah er nach Angabe der Polizei vermutlich einen mit vier Personen besetzten Opel, der von Fritzlar kommend in Richtung Werkel fuhr. Im Einmündungsbereich prallte der Opel in die Fahrerseite des VW-Golf. Durch den starken Zusammenstoß wurde der Golf in die Leitplanken geschleudert. Durch den Aufprall wurden eine 76 Jahre alte Frau und eine Frau etwa gleichen Alters aus dem Wagen geschleudert. Die beiden Frauen und der 80-jährige Fahrer des Autos starben noch an der Unfallstelle.

Zusammstoß: Drei Tote bei Verkehrsunfall

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Von den vier männlichen 17 bis 18 Jährigen Insassen des Opels, die aus Edermünde und Gudensberg stammen, wurde ein junger Mann schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 nach Kassel geflogen. Der Fahrer eines Linienbusses, der unmittelbar danach die Unfallstelle passieren wollte, musste eine Notbremsung machen. Dabei erlitt ein Fahrgast eine Platzwunde an der Stirn.

Die Landesstraße war ab der Autobahnzufahrt Richtung Werkel voll gesperrt. Von der Fritzlarer Feuerwehr waren 21 Leute im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle ab, befreiten eine eingeklemmte Person mit Schere und Spreizer und reanimierten eine weitere Person. Am Unfallort waren der Rettungshubschrauber Christoph 7, zwei Notarztwagen und fünf Rettungswagen mit Personal sowie Beamte der Fritzlarer Polizei. (zzp/ddd)

Quelle: HNA

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