Zeitweise Vollsperrung zwischen Melsungen und Malsfeld

Unfall auf der A7: Bergungsarbeiten dauerten sieben Stunden

Malsfeld. Die Polizei hat nach dem Unfall mit zwei Sattelzügen und einem Transporter gegen 16.30 Uhr die voll gesperrte A7 in Richtung Norden wieder freigegeben. Die Bergungsarbeiten dauerten damit mehr als sieben Stunden.

Grund dafür sei vor allem die Tatsache gewesen, dass die Ladung rund um die Unfallstelle verstreut lag, sagte Wolfgang Schönecker von der Autobahnpolizei Baunatal.

Kurz nach der Anschlussstelle Malsfeld war heute gegen 8.20 Uhr ein mit Ziegeln beladener Sattelzug auf einen vorausfahrenden Spezialtransporter aufgefahren. Der hatte Holzteile geladen, die für den Hamburger Hafen bestimmt waren. Der Schwertransporter, der von einem 54-jährigen Österreicher gesteuert wurde, blieb mit Totalschaden auf der Standspur stehen. Durch den Aufprall verlor der Fahrer des mit Ziegeln beladenen Lastkraftwagens die Kontrolle: Er fuhr nach dem Aufprall über die linke Fahrbahn direkt in die Mittelleitplanke. Er blieb quer über alle drei Fahrstreifen stehen - und blockiert seitdem die A7 in Richtung Norden. Ein nachfolgender VW-Crafter konnte nicht mehr ausweichen und stieß in den quer stehenden Sattelzug. Die beiden aus Grävenwiesbach (Taunus) stammenden Insassen wurden verletzt und ins Elisabeth-Krankenhaus nach Kassel gebracht.

Artikel aktualisiert um 18.50 Uhr

Der Verkehr wurde ab den Anschlusstellen Homberg und Malsfeld von der A7 abgeleitet. Im gesamten Gebiet kam es wegen des hohen Verkehrs zu Behinderungen. Warum der 34-jährige LKW-Fahrer aus Wolnzach (Bayern) auf den Holzlaster auffuhr, ist bislang unklar. Er wurde beim Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus nach Melsungen gebracht.

Fotos: Drei Verletzte bei A7-Unfall

Drei Verletzte bei A7-Unfall

Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizeiautobahnstation Baunatal auf 150.000 Euro. (bra)

Quelle: HNA

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