Fraktion im Stadtparlament moniert, dass im Felsberger Rathaus nichts geschieht

Felsberger Rathaus: SPD dringt auf Heizungssanierung

Das Felsberger Rathaus

Felsberg. Die Heizung im Felsberger Rathaus hätte längst saniert sein können, findet die SPD-Fraktion im Stadtparlament. Dann würde sich die Frage nach einem möglichen Umzug ins Bürogebäude der früheren Firma Fröhlich gar nicht stellen.

Mit der Forderung nach einer zügigen Sanierung macht die SPD deutlich: Sie will keinen Umzug, obwohl für die Parlamentsentscheidung noch die Zahlen fehlen. Laut Pressemitteilung ist der Grund für eine zügige Heizungssanierung, dass zur Stadtverordnetensitzung am 16. Juni Bürgermeister Volker Steinmetz einen Beschluss erbeten hatte, in Aussicht gestellte Fördermittel für 2012 anzunehmen.

aktualisiert am 14.9. um 13.30 Uhr

Die Rede ist von zusätzlichen 490 000 Euro für Baukosten von 700 000 Euro für die Rathaussanierung. Die SPD-Fraktion erwarte nun von dem Chef der Stadtverwaltung eine klare Aussage darüber, welcher sinnvolle Teilabschnitt der Sanierung mit diesen 700 000 Euro realisiert werden solle. Laut Fraktionsvorsitzendem Hilmar Löber möchte die SPD auch wissen, ob damit zu rechnen sei, dass die mit insgesamt 2,6 Millionen Euro veranschlagten Kosten der Gesamtsanierung in die Städtebauförderung durch Bund und Land aufgenommen werde.

Der Zuschuss liege bei 70 Prozent. Sorge, dass Zuschuss verfällt Die SPD-Fraktion hatte bei der Verabschiedung des Haushalts für die dringende Sanierung der Heizungsanlage 300 000 Euro bewilligt. Außerdem gebe es noch vom Vorjahr einen Zuschuss von 145 000 Euro von Bund und Land. Wenn weiter nichts geschehe, sei zu befürchten, dass dieses Geld verfalle. Verzögerung nicht akzeptabel Eine weitere Verschleppung der Heizungssanierung werde jedenfalls von der SPD-Fraktion nicht widerspruchslos hingenommen, „zumal ein Ergebnis in der derzeit geführten Diskussion um einen eventuell neuen Verwaltungsstandort noch überhaupt nicht in Sicht ist“, so Löber. Grundsätzlich sei aber die SPD der Ansicht, dass die Verwaltung im jetzigen Rathaus mit Bürgersaal bleiben und nicht an den Rand von Gesungen ziehen solle, bestätigt Löber auf Anfrage der HNA. (bmn)

Quelle: HNA

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