Ein Drittel machte mit

Kirchenvorstandswahl: Über 30 Prozent Wahlbeteiligung

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Ausgezählt: Unser Foto entstand am Sonntagabend im Pfarrhaus Felsberg. Dort wurden die Stimmen aus Felsberg und Böddiger ausgezählt. Von links die ehrenamtlichen Wahlhelfer Elfriede Linne, Ina Pape, Friedel Voß, Kira Wienforth, Renate Bürger, Karl Imming und Pfarrer Ernst-Friedrich Schluckebier.

Schwalm-Eder. In den vier Kirchenkreisen des Schwalm-Eder-Kreises wurden am Sonntag die Kirchenvorstände gewählt. Die Wahlbeteilung lag in allen vier Kirchenkreisen mit über 30 Prozent deutlich über dem landeskirchlichen Durchschnitt von 26,8 Prozent.

Im Kirchenkreis Melsungen waren 27 722 Menschen wahlberechtigt, 32,7 Prozent haben abgestimmt, das waren 9064 Menschen. Im Jahr 2007 waren es 34,2 Prozent. „Wir sind damit sehr zufrieden“, sagt Dekan Norbert Mecke.

Doch mit der Wahl sind die Kirchenvorstände noch nicht zwangsläufig vollständig. Bis Ende des Jahres haben die Vorstände in allen Kirchenkreisen laut Mecke nun Zeit, noch bis zu drei Personen in den jeweiligen Kirchenvorstand zu berufen. „Das ist aber kein Muss“, sagt Mecke.

Vollwertige Mitglieder

Es sei lediglich eine Möglichkeit, das Gremium um Vertreter bestimmter Gesellschaftsgruppen zu erweitern, die durch die Gewählten nicht vertreten sind. „Aber auch die berufenen Kirchenvorstände sind vollwertige Mitglieder des Gremiums“, sagt Mecke.

Von 36 548 Wahlberechtigen haben sich 12 960 an den Kirchenvorstandswahlen im Kirchenkreis Ziegenhain beteiligt, das sind 35,4 Prozent.

Dekan Christian Wachter teilte mit, dass in kleineren Gemeinden die Wahlbeteiligung am höchsten war.

Spitzenreiter sei die Kirchengemeinde Heimbach mit 77,3 Prozent bei 53 Wahlberechtigten gewesen. Gewählt wurden im Kirchenkreis Ziegenhain 292 Kirchenvorsteher in 43 Gemeinden.

Im Kirchenkreis Fritzlar lag die Wahlbeteiligung bei 32,3 Prozent. 29 157 Menschen waren an die Urne gerufen worden.

Im Kirchenkreis Homberg gab es 24 289 Wahlberechtigte. Die Wahlbeteiligung lag bei 34,29 Prozent. Bestimmt wurden 246 Kirchenvorsteher in 45 Gemeinden. Über die hohe Wahlbeteiligung freute sich Dekanin Sabine Tümmler. Sie zeige die kirchliche Verbundenheit der Wahlberechtigten.

Überall im Kirchenkreis habe die Wahl gut geklappt, erklärte Tümmler, die sich am Wahlsonntag in etlichen Gemeinden ein Bild vom Geschehen rund um die Urnen gemacht hatte. (kam/lgr)

Quelle: HNA

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