Neukirchen: DRK-Rettungswache zieht zur Feuerwehr

Neukirchen. Ein Umzug der Rettungwache Neukirchen steht ins Haus: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verlässt den alten Standort am Stadtrand im Wurmgarten zum Monatsende, bestätigte am Donnerstag Manfred Lau.

Der DRK-Kreisgeschäftsführer erklärte, dass am Feuerwehrhaus in der Stadtmitte ein Provisorium mit zwei Containern entsteht. Der angestrebten dauerhaften Lösung zusammen mit der Feuerwehr müssten die Neukirchener Gremien noch zustimmen.

Über 20 Jahren war die Rettungswache im Wurmgarten. Jetzt, nachdem die neue Rettungswache in Oberaula in Betrieb ist, sei die Stadtrandlage nicht mehr geboten, erklärte Lau.

In drei Schichten sind die DRK-Rettungswachen rund um die Uhr von zwei Mitarbeitern besetzt, dabei mindestens ein Rettungsassistent. Dass das alte Domizil wohl schon länger nicht mehr auf dem Stand ist, ist ein wesentlicher Grund für die Veränderung. Sowohl Lau als auch Bürgermeister Klemens Olbrich sehen aber auch einen überzeugenden Vorteil in der räumlichen Nähe von Wehr und Sanitätern beziehungsweise dem DRK-Ortsverein.

Ob die Stadt fürs Rote Kreuz anbaut, liegt an den auszuhandelnden Vermietungskonditionen, schilderte Olbrich, „es muss für beide Seiten solide finanziert sein“. Dabei ist das DRK gut aufgstellt: Die sogenannte Sicherstellungsvereinbarung mit dem Schwalm-Eder-Kreis gilt bis zum Jahresende 2022.

Für den Fall, dass sich Stadt und DRK dauerhaft binden und es am Gerätehaus in der Hauptschwendaer Straße bauliche Veränderungen gibt, ist laut Olbrich an einen multifunktionalen Anbau an der nordöstlichen Giebelseite gedacht. (aqu)

Quelle: HNA

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