Feuerwehrverband fordert einheitliches Warnsystem

Wolfhager Land. Wenn Sirenen ertönen, sollen die Menschen gewarnt werden: Dabei kann es sich um Hochwasser, Feuer oder andere Katastrophen handeln, von denena auch die Bevölkerung unmittelbar betroffen ist.

Da diese Sirenen aber in den Kommunen Deutschlands nicht mehr flächendeckend vorhanden sind, fordert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Bund, Länder und Kommunen auf, den Aufbau eines einheitlichen Warnsystems für die Bevölkerung zu verstärken.

Überlegungen dazu gebe es bereits länger, berichtet Harald Popp vom Hessischen Landesfeuerwehrverband in Kassel. So wird darüber nachgedacht, ob spezielle Rauchwarnmelder bei Katatstrophen Alarm schlagen könnten. Denkbar seien auch Funkuhren oder Funkwecker, die alarmieren, so Popp.

Der DFV spricht sich dafür aus, Rauchwarnmelder in Wohnungen und Häusern künftig mit einem Chip zu versehen, der Durchsagen erzeugen kann. Auch SMS-Dienste, Navigationssysteme oder soziale Netzwerke im Internet müssten für die Warnung der Bevölkerung systematisch erschlossen werden, fordert DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

Sirenen, die bislang einen Großteil der Bevölkerung alarmieren, wurden nach Auskunft von Sebastian Mazassek vom Brandschutzamt des Landkreises Kassel in den Kommunen des Landkreises nicht abgebaut. Betroffen seien seiner Auskunft zufolge hauptsächlich Regionen in Süddeutschland. (veg)

Quelle: HNA

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