Wetter hielt, Besucher strömten in Scharen

17. Weindorf an der Treysaer Totenkirche: Edle Tropfen im Gemäuer

Stimmungsvoll: Das Kirchenschiff im Scheinwerferlicht.

Treysa. Seit dem Hessentag 1995 ist das Weindorf an der Totenkirche der sommerliche Höhepunkt in Treysa: Am Wochenende öffnete das Fest rund um den Rebensaft aus dem Rheingau zum 17. Mal seine Pforten. In historischer Kulisse genossen die Gäste edle Tropfen, Live-Musik und Leckereien.

Bereits am Donnerstagabend füllte sich das Gelände mit vielen Menschen, die die Gelegenheit nutzten, nach der Arbeit gemütlich bei einem Gläschen Wein zusammen zu sitzen.

Bilder vom Fest rund um den Wein

Weindorf an der Totenkirche

Eröffnet wurde das Weindorf von drei Hoheiten, charmanten Botschafterinnen für die süffigen Tröpfchen: Die Rheingauer Weinkönigin Madeleine Rossel kam in Begleitung der Winkeler Weinprinzessin Katharina Fladung und ihrer Kollegin Elena Benischke aus Martinsthal.

Bürgermeister Wilhelm Kröll meisterte seine Rede fröhlich und gelassen: Mit Mikrofon, Weinglas und drei Blumensträußen in den Händen fiel diese knapp, aber herzlich aus. Viel lieber stieß er mit den jungen Damen standesgemäß auf das Fest an.

Danach stürmte die Band „The Bobtown Cats“ aus Marburg die Bühne. Die Musiker begeisterten mit Rockabilly – Fans im Petticoat und mit gepflegter Tolle saßen im Publikum. Der Rock ‘n’ Roll ging schnell in die Beine. Und das, was in den Gläsern perlte, direkt ins Blut. Typisch für den Rheingau ist die Riesling-Traube: Gut gekühlt schenkten die Winzer Klaus-Jürgen Schmitt, Lukas Herke, Werner Gerhard, Thomas Engelmann und Franz-Georg Eger die fruchtig-frische Rebsorte aus.

Auch am Freitag strömten die Besucher bei warmen Temperaturen zur Kirche. Für entspannte Stimmung sorgte die Band „Chip´n Steel“ mit einer 60er-Jahre-Show.

Quelle: HNA

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