Treffen des Traditionsverbands Schwälmer Artillerie – Vor 50 Jahren kamen die ersten Bundeswehrangehörigen nach Schwalmstadt

Ehemalige Soldaten schwelgten in Erinnerungen

Kamen vor einem halben Jahrhundert nach Schwalmstadt: Acht Mitglieder (Foto) des Traditionsverbands Schwälmer Artillerie waren bei den ersten Soldaten, die nach Treysa kamen, dabei. Foto: Schorn

Treysa. Ein dreifaches „Zugleich“, der Ruf der früheren Artillerie, ertönte gestern in dem Gebäude des Traditionsvereins Schwälmer Artillerie in der ehemaligen Kaserne am Harthberg in Treysa. Der Grund: Vor genau 50 Jahren zogen die ersten Bundeswehrsoldaten in die Kaserne am Harthberg ein (wir berichteten).

Daher hatte der Traditionsverband Schwälmer Artillerie zu einem Treffen eingeladen. Soldaten, die früher in Treysa stationiert waren, schwelgten dort in Erinnerungen und tauschten sich aus. Zudem konnten die Besucher auch die Bundeswehrsammlung des Vereins mit Uniformen und vielen Bildern bestaunen.

Etwa 25 Männer und Frauen nahmen diese Gelegenheit wahr. Darunter beispielsweise auch ein ehemals in Treysa stationierter Mann, der extra aus Nordrhein-Westfalen angereist war sowie acht Männer, die am 21. September 1961 als Soldaten nach Treysa kamen.

Alte Bekannte wiedertreffen

Bernd Braun aus Bad Wildungen hatte aus der HNA von dem Treffen erfahren und war kurzentschlossen nach Treysa gekommen. „Ich habe hier von Juli 1966 bis Dezember 1966 meine Wehrpflicht absolviert“, erklärte Braun, der sich mit der Harthberg-Kaserne durch Erinnerungen verbunden fühlt und hoffte, alte Kameraden wiederzutreffen.

Nach dem offiziellen Empfang durch den Vorsitzenden des Traditionsverbands Schwälmer Artillerie, Hans Günter Wald und dem Ersten Stadtrat Detlef Schwierzeck, genossen die ehemaligen Treysaer Soldaten das Beisammensein in lockerer Atmosphäre mit Anekdoten aus vergangenen Zeiten.

Zudem versprach Detlef Schwierzeck, dass die Stadt Schwalmstadt den Traditionsverband Schwälmer Artillerie, der im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, weiter unterstützen wird. Beispielsweise wie bisher durch die Bereitstellung der Räume auf dem ehemaligen Kasernengelände. (mso)

Quelle: HNA

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