Diskussion über Satzung für Diakonisches Werk

Das Ehrenamt stand im Fokus

Zweckverband Diakonisches Werk: Mitglieder der Verbandsvertretung sind von links Pfarrerin Margret Artzt, Dekan Norbert Mecke, Gisela Richter, Dekan Helmut Umbach, Jakob Schäfer und Dekan Dr. Helmut Umbach. Foto: privat

Schwalm-Eder. „Das Kreuz wie eine Krone tragen - das gilt für das verlässliche Engagement im Ehrenamt“, sagte Dekan Norbert Mecke im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Melsungen und des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder bei einer Sitzung der Verbandsvertretung des Zweckverbandes Diakonisches Werk im Landkreis.

Unter Federführung des scheidenden Vorsitzenden Herbert Guntermann ging es bei dem Treffen um die neugefasste Satzung des Zweckverbandes. Diese hat die Beteiligung der Ehrenamtlichen in der Verbandsvertretung dadurch festgeschrieben, dass das von der Kreissynode zu wählende Mitglied ein Laienmitglied, also kein Pfarrer ist.

Der Sitzungsturnus wurde auf mindestens einmal reduziert. Die Verbandsvertretung soll zukünftig von fünf auf vier Personen für jeden Kirchenkreis reduziert werden. Anfang kommenden Jahres werden von den Kreissynoden die Vertreter für den Zweckverband neu gewählt.

Wie die Anteile der Kirchenkreise für die nicht durch Drittmittel gedeckten Kosten berechnet werden, regelt eine Neuordnung der Finanzierung: Der Anteil der beteiligten Kirchenkreise berechnet sich zukünftig mit der Zahl ihrer Gemeindemitglieder.

Zwei verdiente Mitglieder wurden bei der Veranstaltung geehrt. Gisela Richter aus Melsungen erhielt für zwölf Jahre und Jakob Schäfer aus Oberurff für 18 Jahre im Ehrenamt das Silberne Kronenkreuz der Diakonie. Damit wurden die langjährigen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder für ihren Dienst ausgezeichnet.

Der Zweckverband Diakonisches Werk wird getragen von den Kirchenkreisen Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain. Sitz ist in Homberg, mit einer weiteren Einrichtung in Fritzlar. Es werden Beratungen in Melsungen und Ziegenhain angeboten. Das Diakonische Werk biete Unterstützung und Begleitung für Menschen in Notlagen und bei Krisen, heißt es in der Pressemitteilung.

Zehn hauptamtliche, sieben nebenamtliche sowie 300 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen hinter den Angeboten. Geschäftsführerin ist Diakoniepfarrerin Margret Artzt. (syg)

Quelle: HNA

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