Gewerbeausstellung in Bad Emstal

Ein zarter Hauch von Frühling bei der Bad Emstaler Emsaga

Ein Hingucker: Gundel Gereke in niederhessischer Spitzbetzeltracht bot handbemalte Ostereier an.

Bad Emstal. Draußen herrschten winterliche Minusgrade – drinnen, in den Räumen der Emstaler Höhe, hatte farbenfroh der Frühling Einzug gehalten.

Alle zwei Jahre richtet der Bad Emstaler Kur- und Gewerbeverein die Ausstellung Emsaga aus. Die fand am Sonntag nicht wie sonst im Kursaal statt, sondern gegenüber im Parkhotel.

18 Firmen demonstrierten an ihren Ständen branchenübergreifend mit ihren Angeboten die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bad Emstaler Handels, Gewerbes und Dienstleistungssektors. Ein buntes Unterhaltungsprogramm war Garant dafür, dass die Besucher auf ihre Kosten kamen.

Carsten Schmidt, Vorsitzender des Kur- und Gewerbevereins, zog deshalb mit seinen Vorstandsmitgliedern ein positives Fazit. „Auch wenn die diesjährige Emsaga nur abgespeckt über die Bühne gehen konnte, so war sie doch mit Unterstützung auswärtiger Standbetreiber wieder ein großartiger Erfolg und eine tolle Visitenkarte der Bad Emstaler Gewerbetreibenden.“

Denn zunächst hatte die traditionellen Gewerbeausstellung auf der Kippe gestanden. Grund dafür waren räumliche Probleme, stand doch mit dem geschlossenen Kur- und Festsaal der gewohnte Veranstaltungsort nicht zur Verfügung. „Nach mehreren erfolglosen Gesprächen für einen geeigneten Standort sprangen dann die Betreiber des Parkhotels Emstaler Höhe in die Bresche und stellten uns in ihrem Haus kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung“, sagte Schmidt.

Ostern steht vor der Tür: Edeltraud Ledderhose aus Zierenberg war mit dekorativen Wohn-Accessoires vertreten und zeigte, wie das Fest noch stimmungsvoller wird. Fotos: Michl

Die Angebotspalette der Emsaga ließ keine Wünsche offen. Von modischen Accessoires, über Themen aus den Bereichen Gesundheit und Ernährung, bis hin zu frühlingshaften und österlichen Dekotipps für Haus und Garten reichte das Angebot. Eine Augenweide waren die handbemalten Ostereier von Gundel Gereke aus Rhünda. Auch die Hobbykünstlerin selbst war ein Hingucker. Sie bot ihre zerbrechlich zarten Kunstwerke in einer original niederhessischen Spitzbetzeltracht an.

Aber nicht nur die Gewerbetreibenden waren mit der Besucherresonanz zufrieden. Auch einige Kinder, die in den Räumen der Hotel-Kegelbahn mit ihren Flohmarktangeboten einen schnellen Euro machten, freuten sich über Interesse. Viele Jungen und Mädchen sorgten dafür, dass Ursula Schuppe aus Bad Wildungen mit ihrem „Gesichter-Schminkspaß“ alle Hände voll zu tun hatte.

Ein Höhepunkt war die Modenschau: Aufmerksam informierte sich das Publikum über die neuen Trends.

Viel Beifall gab es für die Kinder der Kindertagesstätte Zwergenhöhle, die sich singend und tanzend den Frühling herbeisehnten. Einen weiteren Höhepunkt lieferte eine Modenschau. Sie gab einen Vorgeschmack auf Stoffe, Farben und Schnitte, auf die Frauen im kommenden Sommer auf keinen Fall verzichten sollten. 

Quelle: HNA

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