18 Fälle in zwei Wochen

Einbruchsserie in Wohnhäuser im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis

Felsberg/Knüllwald. Der nördliche Schwalm-Eder-Kreis ist derzeit Ziel von Einbrechern. 18 Mal wurde in den vergangenen zwei Wochen in Wohnhäuser eingebrochen.

Dies sei ein erheblicher Anstieg, heißt es von Philipp Eifert, Sprecher der Polizei. Auch am zurückliegenden Wochenende schlugen die Täter mehrfach zu.

Fünf Einbrüche gab es in Guxhagen-Ellenberg, Remsfeld, Gensungen, Felsberg-Altenbrunslar und in Malsfeld. In vier Fällen hebelten die Täter Fenster oder Terrassentüren auf.

Das Vorgehen der Täter ähnele sich zwar, aber das sei bei Wohnungseinbrüchen häufig der Fall, sagt Eifert. Dennoch könnte es sich um eine externe Tätergruppe handeln, die für einige Zeit ein bestimmtes Gebiet bearbeitet.

Die Häuser wurden von den Tätern beobachtet. In allen Fällen waren die Bewohner nicht zu Hause. „Die Täter haben in der Regel kein Interesse, auf Bewohner zu treffen“, sagt Eifert. Im Jahr 2016 registrierte die Polizei laut Kriminalstatistik insgesamt 209 Wohnungseinbrüche im Schwalm-Eder-Kreis.

Polizei gibt Tipps gegen Einbrecher

Sollte man dennoch Täter in der Wohnung überraschen, sollten sich Eigentümer keinesfalls den Einbrechern stellen, sondern sofort die Polizei verständigen. Die Polizei gibt weitere wichtige Tipps zum Selbstschutz und Vorbeugung:

• Anwesenheit vortäuschen, zum Beispiel durch die Beleuchtung von Innenräumen, mit Hilfe von den Zeitschaltuhren oder Fernsehsimulatoren.

• Immer die Türen abschließen und Fenster verriegeln. Gekippte Fenster sind offene Fenster.
• Vorhandene Rollläden runterlassen und gegen Hochschieben sichern.
• Außenbeleuchtung anbringen, auch mit Bewegungsmeldern.
• Abwesenheit nicht in sozialen Netzwerken verbreiten.

Hinweise an die Polizei Homberg, Tel. 05681/ 7740

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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