Für Imagefilm der Stadt

Drohne fliegt für Imagefilm der Stadt über Melsungen

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Melsungen. Über Melsungen wird im September eine Drohne mit Kamera ihre Runden drehen. Ausspioniert werden solle aber natürlich niemand, sagt Bürgermeister Markus Boucsein.

Fotograf und Werbefilmer Thomas Rosenthal wird im Auftrag der Stadt einen Imagefilm drehen. Dieser wird ab Ende September auf der Internetseite der Stadt zu sehen sein. Bis zum Jahreswechsel wird der gesamte Internetauftritt neugestaltet.

Fünf Kilogramm schwer und 90 Zentimeter groß ist die Drohne Eaglelive V2 von Thomas Rosenthal. Mitte September wird das 30.000 Euro teure Fluggerät über Melsungen fliegen und fotografieren und filmen. Auftraggeber ist die Stadt, die für den neuen Internetauftritt einen Werbefilm produzieren lässt.

„Wir werden dann wohl die erste Stadt im Landkreis sein, die sich mit bewegten Bildern im Internet präsentiert“, sagt Markus Boucsein, Bürgermeister und Initiator des Imagefilms. Mit dem Film und dem neuen Internetauftritt wolle er beginnen, die Außenwirkung der Stadt zu verbessern. Das hatte Boucsein unter anderem im Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl angekündigt. Etwa 4000 Euro kostet der Film, der bereits ab Ende September auf www.melsungen.de zu sehen sein wird. Start für den neuen Webauftritt werde der Jahreswechsel sein, sagt Boucsein.

Artikel aktualisiert um 18.25 Uhr

Ein Flug durch die Fachwerkgassen, die Bartenwetzerbrücke, das Rathaus und stimmungsvolle Ereignisse werden in dem Film zu sehen sein, kündigt Fotograf und Drohnen-Pilot Thomas Rosenthal an. Er arbeitet derzeit von Berlin aus, stammt aber aus Kassel. Die Region kenne er also gut und Melsungen noch besser, da er auch regelmäßig für die B. Braun Melsungen AG im Einsatz sei, sagt er.

Bis zu 500 Meter Flughöhe

Seit gut einem Jahr ist er mit der GPS-gesteuerten Drohne überall in Deutschland unterwegs. Auch wenn sich die Drohne von selbst ausrichten kann, ist das Fliegen nicht einfach: „Sechs Monate dauerte die Pilotenausbildung an dem Gerät“, sagt Rosenthal. Angebtrieben werden die acht Rotoren von leistungsstarken Elektromotoren mit je 360 Watt. Die Flugdauer liege bei etwa 15 Minuten. Theoretisch könnte die Drohne 500 Meter hoch fliegen. Erlaubt sind nur 150 Meter – meist sogar nur 100 Meter. Die Reichweite beträgt 200 Meter, aber dann könne man die Flugsicherheit nicht mehr garantieren, sagt Rosenthal. Bis zu zwei Rotoren können ausfallen. Im Notfall kehrt die Drohne per GPS automatisch zum Ausgangspunkt zurück. (ddd)

Quelle: HNA

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