Klassisch-moderne Klänge beim Sommerkonzert

Eine Einladung zum Mitklatschen

Mit Chorgesang: Vielfältig war das musikalische Spektrum beim Konzert des Schwalmgymnasiums. Foto: Lange

Treysa. Zum Sommerkonzert hatte das Schwalmgymnasium in die Treysaer Festhalle geladen. Der Chor und das Orchester der Schule präsentierten dem Publikum einige der Stücke, die sie im vergangenen Schuljahr gelernt hatten.

Das Schulorchester unter Leitung von Reiner Eder, in dem mehrere Instrumentalgruppen zusammen spielen, machte mit dem ersten der fünf Pomp and Circumstances-Märsche von Edgar Elgar den opulenten Anfang.

Anschließend widmete das Orchester sich drei Stücken aus dem Sommernachtstraum von Felix Mendelsohn-Bartholdy: der Overtüre, der Notturno, und dem berühmten Hochzeitsmarsch. Klarinetten und Geigen bildeten dabei zupfend und lockend eine Einheit.

Im zweiten Teil des Konzerts sangen die Schüler des Schulchors unter Leitung von Dr. Stefanie Sievers. „The sounds of silence“ von Simon and Garfunkel bildete den Auftakt zu einem Ensemble von fröhlichen und nachdenklicheren Liedern. Der Chor wurde teilweise musikalisch durch Musiklehrer Andreas Fiebig und Schüler mit Geige oder einem Cajon, einer Kastentrommel, unterstützt. Mit der Darbietung von „Time to leave“ von Franz M. Herzog, einem ruhigen und melancholischen Song, gedachten die Schüler einer Mitschülerin, die nach schwerer Krankheit gestorben war. Für Begeisterung beim Publikum sorgte die Interpretation von „You’re gonna miss me“ aus der amerikanischen Filmkomödie Pitch Perfekt.

In diesem A-capella-Stück sorgten vier unterhalb der Bühne sitzende Schüler, wie das Vorbild aus der Komödie durch Klatschen in die Hände und auf den Tisch und durch Klopfen mit einem Becher für die perfekte klangliche Unterstützung des Songs.

Dargeboten wurde außerdem ein französisches Stück, Lieder aus Musicals wie aus „Les Miserable“ und auch das amüsante Lied „Es ist nicht immer leicht“ von den Wise Guys.

Zum Abschluss des Konzertes sang der Chor abwechselnd und mit Soloeinlagen den weltberühmten Gospel Song „Oh Happy Day“ von Edwin Hawkins. Der Einladung zum Mitklatschen, die Esther Wolff vorher ausgesprochen hatte, folgte das Publikum dabei rege und bedankte sich anschließend mit Beifall für das gelungene Konzert.

Von Timo Lange

Quelle: HNA

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