Das Rote Kreuz hat die Sanitätsausbildung reformiert – 22 Teilnehmer erfolgreich

Eine gelungene Premiere

Geschafft: Nach der Prüfung stellten sich die Lehrgangsteilnehmer zum Erinnerungsfoto auf.

Schwalmstadt. Alle 22 Mitglieder des DRK, die jüngst angetreten waren, haben die Prüfung zum Sanitäter im Sanitätsdienst erfolgreich abgelegt. Es war der erste neue Lehrgang zur Sanitätsausbildung, ersetzt wird damit der alte Lehrgang mit den Sanitätsabstufungen A,B und C.

In mindestens 48 Unterrichtseinheiten mussten sich die Teilnehmer Wissen in Anatomie und Physiologie, Diagnostik, Erkennen und Behandeln lebensbedrohlicher Störungen, Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW), Verletzung und Wundversorgung, Rettung und Transport sowie vieles mehr aneignen. Zwischen den Lehrgangswochenenden mussten die Teilnehmer Literatur im Selbststudium durcharbeiten.

Besonders wichtig waren die Fallbeispiele, angefangen vom Auffinden eines Verletzten über Basismaßnahmen wie Blutdruck- und Pulsmessen, Betreuung, Wundversorgung bis hin zur Vorbereitung von Infusionen, um den Rettungsdienst so gut wie möglich zu unterstützen. Ein Schwerpunkt lag auf der Herz-Lungen-Wiederbelebung, Patienten, bei denen Kreislauf und Atmung aussetzen, brauchen schnellste Hilfe. Im gesamten Schwalm-Eder-Kreis gibt es dafür ein festes Muster, einen sogenannten Algorithmus.

Die Prüfung besteht aus drei Teilen, der schriftlichen, der Abarbeitung eines Fallbeispiels und der Abnahme der HLW.

An beiden Prüfungstagen war Kreisverbandsarzt Dr. Gunter Claus mit von der Partie, der den Wissenstand der Teilnehmer sehr positiv bewertete, so der Bericht. Und nicht nur sie hätten viel gelernt, sondern auch die Ausbilder, die den ersten Lehrgang in dieser Form durchführten.

Ein besonderer Dank gehe an an die Ausbilder Thomas Gömpel, Thorsten Tavernier, Reiner Knoch, Karl-Heinz Klinger und Marco Hille sowie an den Rettungsdienst in Ziegenhain. (aqu) Foto: privat

Quelle: HNA

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