Carin Grudda sprach im Gudensberger Quartier über ihr Leben und ihre Arbeit

Eine Heimat für ihre Kunst

Zu Gast in der Heimat: Carin Grudda (rechts) auf dem roten Sofa im Quartier mit Gesprächspartnerin Carmen Abel. Foto: privat

Gudensberg. 1000 Pfähle sollen in und um Gudensberg stehen, wenn die Ausstellung von Carin Grudda am 17. August eröffnet wird. Zum Auftakt des Grudda-Jahrs – sie wir dieses Jahr 60 Jahre alt – in Gudensberg war die Künstlerin im Quartier zu Gast.

Ihre Gesprächspartnerin war Carmen Abel. „Sie hat mir meinen Zugang zur Kunst ermöglicht. Kunst als etwas unmittelbares, als etwas, was man anfassen kann“, erläuterte Abel ihre Vorliebe für die Künstlerin.

Carin Grudda betone immer wieder, dass Kunst für sie stets mit unmittelbarer sinnlicher Erfahrung zu tun habe. Auch der Betrachter solle ihre Kunstwerke durch Sehen, Fühlen und Tasten sinnlich erfahren können.

Mit dem Besuch Gruddas auf dem roten Sofa im Quartier begann dort eine Gesprächsreihe unter dem Titel „Talk im Quartier“.

Zu Beginn gab es einige biographische Daten aus Carin Gruddas Leben. Sie wurde in Gudensberg geboren, wuchs in Kassel auf und studierte Philosophie und Kunst in Gießen. Sie war als Journalistin u.a. in Spanien tätig und beschloss eines Tages, dass sie Künstlerin werden wollte. Der vorläufige Höhepunkt ihrer Karriere war im Jahr 2011, als Grudda an der Bienale in Venedig teilnahm.

Gearbeitet hat sie bisher mit Kaltnadelradierung, mit Leinen, Holz und mit Bronze. Ihre Skulpturen aus Bronze prägen das Gudensberger Stadbild, aber auch am Kasseler Regieungspräsidium ist ihre Kunst zu bewundern.

Sie plant eine Stiftung

Grudda betrachtet Gudensberg als ihre Heimat und würde dort in gerne noch eine Stiftung gründen, sagte sie: „Ich möchte perspektivisch auch meinen Kunstwerken hier eine Heimat geben können.“

Rund um die Ausstellung im August organisiert die Stadt Gudensberg ein breit gefächertes Rahmenprogramm. (red)

Quelle: HNA

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