Theodor-Heuss-Schule bereitet Grimm-Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen vor

Eine märchenhafte Woche

Chemiemärchen, Vorlesewettbewerb, Märchenerzähler, Präsentationen und mehr: Die Lehrer und Schüler der THS haben einiges für ihre Grimm-Jubiläumswoche vorbereitet. Unser Bild zeigt (von links) Sven Grünwald, Silvia Kordes, Dr. Jule Peters, Ann-Katrin Wiegand, Judith Kolbe, Prof. Dr. Jürgen Schulz-Grobert, Annabell Scheinost, Katrin Czajkowski. Es fehlt Christina Wagner. Foto: Yüce

Homberg. Eines steht fest: Einige der Bücher aus den historischen Bestände der Homberger Theodor-Heuss-Schule aus dem Jahr 1835 haben schon die Brüder Grimm in ihren Händen gehalten. Davon ist längst nicht nur Studienrat Prof. Dr. Jürgen Schulz-Grobert überzeugt. „Wir spüren an der THS, aber auch in der Region, den Geist der Grimms“, sagt Lehrerin Katrin Czajkowski. Und so habe sich die Idee zu einer Grimm-Jubiläums-Woche an der Schule fast wie von selbst entwickelt.

Viel Arbeit bereitete dann allerdings die Vorbereitung für die Woche vom 7. bis 14. Dezember. Neben einer Ausstellung von Bildern aus dem Kunstunterricht in der VR-Bank wird es unter anderem ein zündendes Chemiemärchen geben, das Märchen Rapunzel wird am Dörnbergtempel aufgeführt und es gibt zudem weitere Aufführungen in der Schule. Außerdem stehen Vorträge über die Grimms und ihre Märchen auf dem Programm. Und das ist nur eine kleine Kostprobe aus dem Angebot (siehe Hintergrund). Nicht alle Veranstaltungen sind übrigens öffentlich.

Stadt wird einbezogen

Wichtig war es Lehrern und Schülern, dass auch die Stadt einbezogen wird. Und so machen schon jetzt Scherenschnitte in den Laternen der Altstadt darauf aufmerksam, dass Homberg in Sachen Grimm einiges zu bieten hat. Die Scherenschnitte der Klasse 6b hat Markus Rode von der Remsfelder Firma Bero ehrenamtlich angebracht (wir berichteten). Viel Stoff rund um die Märchen und um die Grimms haben die Schüler also bearbeitet, herausgekommen ist ein vielfältiges Programm.

Die Vorfreude bei den Rapunzel-Darstellern ist bereits groß: „Die Arbeit an dem Märchen macht Spaß“, sagt Schülerin Ann-Katrin Wiegand. „Es gibt verschiedene Elemente, die die Aufführung besonders machen“, fügt Sven Grünwald an. Schön sei auch, dass das Stück in die Jahreszeit passe, sagt Lehrerin Annabell Scheinost. „Rapunzel ist ein Wintermärchen und wir spielen nicht nur am Dörnbergtempel, sondern auch auf dem Weg dahin, die Besucher dürfen gespannt sein.“ Vor allem sollten die Gäste aber an warme Kleidung denken.

Für jeden etwas

Begeistert sind Czajkowski und ihre Kollegen von dem guten Zusammenspiel aller Beteiligten. „Mit Märchen kommen die Schüler im Unterricht nur in der fünften Klasse und dann nochmal in der Oberstufe in Kontakt“, erklärt Judith Kolbe. Um so schöner sei es, dass man nun wieder Anknüpfungspunkte an die Märchenerzählungen habe. „Die Projektarbeiten haben allen etwas gebracht“, sagt Czajkowski, das stehe schon jetzt fest.  Termine

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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