Gudensberger Förderverein kümmert sich um Sanierung von St. Margarethen

Eine Million für die Kirche

Gudensberg. Für die Sanierung der Gudensberger Stadtkirche St. Margarethen stehen 1,16 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt von der Landeskirche, dem Kirchenkreis, der Kirchengemeinde und dem Amt für Denkmalpflege. Das war die gute Nachrichte, die Pfarrer Gunnar Hartmann von einem Gespräch aus Kassel mitbrachtet.

Dort hatten Hartmann und Vertreter von Kirchenvorstand und Förderverein ein Gespräch im Landeskirchenamt geführt.

Mit dem Geld soll der erste Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Dazu gehören die Erneuerung und Instandsetzung der Dachkonstruktion von Chor und Kirchenschiff. Die Außenmauern müssen neu verankert werden. Außerdem sind der Rückbau und die Einlagerung der Orgel geplant. Nach dem Osterfest soll mit den Arbeiten begonnen werden, teilt der Förderverein mit.

Der Verein hat zurzeit 61 Mitglieder, die einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro bezahlen. Weitere Informationen über den Förderverein und die Stadtkirche sowie Beitrittserklärungen gibt es im Pfarrbüro und bei den Vorstandsmitgliedern.

Spendenaktion im Keller

Zu der Spendenaktion haben bereits viele Gudensberger beigetragen. Herbert und Anni Sprenger hatten in den historischen Löwensteinkeller eingeladen, wo es eine Nachbetrachtung einer Dolomiten-Wandertour gab.

Jürgen Preuß dokumentierte mit seiner digitalen Fotoshow Impressionen der Südtiroler Alpen. Gerhard Klaffke trug Märchen, Sagen, Erzählungen und Gedichte vor.

Der Erlös aus den Getränken, unter anderem Südtiroler Wein, wurde als Spende an den Förderverein überreicht. Der Vorsitzende Philipp Bertsch nahm 675 Euro in Empfang. (ode)

Quelle: HNA

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