Wilhelm-Filchner-Schule: Eine neue Heimat für Kinder  

400 Kinder und Eltern kamen zum Tag der offenen Tür

Zukunftsperspektiven: Im besonderen Interesse vieler Grundschul-Viertklässler aus dem gesamten Altkreis stand beim Tag der offenen Tür das vielfältige musikalische Angebot der Wilhelm-Filchner-Schule. Fotos: zih

Wolfhagen. Die Bildungslandschaft ist in Bewegung. Die gestiegenen Erwartungen von Eltern und Schülern führen dazu, dass sich die Verantwortlichen in den Schulen damit auseinandersetzen müssen, wie sie ihre Schule zukunftsorientiert weiterentwickeln.

Dafür rühren sie die Werbetrommeln. Das tat nun auch die Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) in Wolfhagen, die von mehr als 1300 Mädchen und Jungen besucht wird, mit einem Tag der offenen Tür.

Die Veranstaltung richtete sich an Mädchen und Jungen aus dem Altkreis Wolfhagen, die am Ende des Schuljahres von ihrer Grund- in eine weiterführende Schule wechseln werden. WFS-Schulleiterin Rita Schmidt-Schales begrüßte die möglichen Neuen mit ihren Eltern in der Kulturhalle. „Die Wilhelm-Filchner-Schule eröffnet vielfältige Möglichkeiten zum erfolgreichen Lernen und fördert die Bereitschaft, Verantwortung füreinander und in der Schulgemeinde zu übernehmen“, sagte die Rektorin. Die Durchlässigkeit der Schulzweige sei ein wichtiges Anliegen.

Etwa 200 Viertklässler nahmen das Schnupper- und Kennenlernangebot wahr. In Gruppen erkundeten sie das Bildungsangebot. Hierzu zählte nicht nur der normale Fächerunterricht, sondern auch eine Vielzahl an sprachlichen, künstlerischen und musischen, natur- und sprachwissenschaftlichen sowie sportlichen Arbeitsgemeinschaften.

Die neunjährige Marleen Bublitz aus Balhorn hat sich schon für die Wilhelm-Filchner-Schule als ihre zukünftige schulische Heimat entschieden. „Mir gefällt vor allem das musikalische Angebot, hier will ich mich weiterentwickeln.“ Zudem ist schon ihr Bruder ein WFS-Schüler, derzeit in der siebten Klasse. „Er ist von der Schule begeistert.“

Der ein Jahr ältere Niklas Wingold aus Ippinghausen hat schon seine zukünftige Schule erschnuppert. Er besuchte eine Gitarren- sowie Zahlenzauber-Arbeitsgemeinschaft. „Das hat mir toll gefallen, zudem liegt die Schule ja fast vor unserer Haustür.“ Den Ausschlag für Leonie Knoche (10) aus Dörnberg, sich für die WFS zu entscheiden, gab das G9-Angebot, das ab dem kommenden Schuljahr wieder eingeführt wird. „Mit meinen Eltern habe ich mir auch weiterführende Schulen in Kassel angeschaut, alle entsprachen aber nicht meinen Vorstellungen.“ Ebenfalls das G9-Angebot war für Jesse Schmidt (9) aus Breuna das i-Tüpfelchen, sich für Wolfhagen zu entscheiden. „Auch meine Mama und mein Papa sind hier zur Schule gegangen und können die Wilhelm-Filchner-Schule nur in den höchsten Tönen loben.“ (zih)

Quelle: HNA

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