Baustellenrundgang im Bahnhof – Bushaltestelle geht nächste Woche in Betrieb

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Beim Baustellenrundgang hatten auch die mit den Umbauarbeiten befassten Fachkräfte eine Kaffeepause: von links Christian Hasenpflug, Kai Rode, Mario Sonnak und Erich Hölzli vor dem Bahnhof in Höhe der neuen Bushaltestelle.

Melsungen. Großer Bahnhof in Melsungen: Vertreter der Stadt, der Volkshochschule, der Musikschule, des Landes und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) schauten sich am Dienstagabend mit Gästen im Melsunger Bahnhof um. Der soll nach grundlegenden Um- und Erweiterungsbauten demnächst eröffnet werden.

Die Außenanlagen sind bereits fertig. Ebenso die Informationsstelle des NVV im Bistro, das Mitarbeiter der Bäckerei Klabunde den Gästen bei Kaffee und Gebäck vorstellten. Die Anlagen werden bereits am Donnerstag, 24. Mai, in Betrieb gehen: Der Bistro-Betrieb samt NVV-Verkaufsstelle öffnet dann um 6 Uhr – und alle Busse der regulären Linien halten dann unmittelbar am Bahnhofsgebäude.

Noch sechs bis acht Wochen wird es dagegen dauern, bis die Bahnhofsräume bezugsfertig sind, erklärte Bauleiter Manuel Rauch bei dem Baustellenrundgang. Rund 100 Gäste waren gekommen, um sich die künftigen Büros und Unterrichtsräume der Volkshochschule und der Musikschule Schwalm-Eder Nord anzuschauen.

So manches Detail zog die Aufmerksamkeit auf sich: etwa eine Treppe aus der Zeit um 1900 mit in der Wand eingespannten Sandstein-Stufen und verziertem Geländer samt Holzhandlauf. Das bleibt erhalten, erläuterte Manuel Rauch, ebenso der Gewölbekeller des Gebäudes, das in seiner Grundsubstanz aus dem 19. Jahrhundert stammt .

Standortvorteil

„Hier ist Schönes entstanden“, sagte Bürgermeister Dieter Runzheimer und dankte den rund 20 beteiligten Firmen. „Melsungen erhält eine Perle“, erklärte NVV-Geschäftsführer Wolfgang Dippel. Der Bahnhof sei ein Standortvorteil und ein Bekenntnis zum öffentlichen Personennahverkehr.

Der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch, selbst Melsunger, lobte den Bahnhof als ein gelungenes Beispiel für eine Nutzungsänderung. An den Kosten habe sich das Land wesentlich beteiligt und damit einen Beitrag zur Entwicklung und wirtschaftlichen Förderung der Stadt geleistet. Herausgekommen sei eine Maßnahme, die ihresgleichen suche. Reisende könnten künftig ihre Züge barrierefrei erreichen und an den Haltestellen wesentlich leichter in die Busse einsteigen. (lgr)

Quelle: HNA

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