Stadtmarketing Homberg zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung Rund ums Rad

Eine rundum runde Sache

Sehr mobil: Julia Dietrich war am Sonntag mit dem Fahrrad zur Ausstellung nach Homberg gekommen. Foto:  Thiery

Homberg. Diese Neuauflage war eine runde Sache: Die Autoschau „Rund ums Rad“ entwickelte sich am Sonntag in der Kreisstadt zu einem Publikumsmagneten. Die Besucher flanierten durch die Stadt, informierten sich bei den Ausstellern und genossen das Leben bei schönstem Sonnenschein.

„Das gute Wetter war die halbe Miete“, sagte Dr. Dirk Richhardt, Leiter des Homberger Stadtmarketings, zu der guten Stimmung, die sich am Sonntag durch die Stadt zog. Viele hatten sich nach Homberg aufgemacht, auch um den ersten richtig schönen Sonntag im Mai zu genießen, zu schauen und sich zu informieren. Einige fuhren mit dem Rad oder Motorrad vor.

Es war eine Premiere

Besucherzahlen lagen Richhardt zwar noch nicht vor, aber er zeigte sich zufrieden. Das Stadtmarketing hatte die Veranstaltung zum ersten Mal organisiert und damit die Idee des Motorsportclubs Homberg aufgegriffen, der viele Jahre für die Autoschau verantwortlich gewesen war.

Das Konzept war denn auch ein anderes, es bezog Stadt und Geschäfte stark ein. „Wir nahmen alles auf, was irgendwie mit Rädern zu tun hat“, sagte Richhardt.

Unterhaltung boten THW und Feuerwehr: Dort konnten die Besucher Tennisbälle mit dem Spreizer umhieven, der bei Unfällen zum Öffnen der Autos benutzt wird.

Die Autohändler waren auch zufrieden. Mercedes-Händler Thomas Döll berichtete von guten Verkaufsgesprächen. „Die Stadt ist mal wieder voll“, freute er sich. Das Interesse an den Fahrzeugen war auch bei Toyota-Apel groß. Kathrin Polaczek interessierte sich für den neuen Toyota GT 86, ein schnittiges Sportmodell. Als Mechatronikerin ist die 22-jährige Hombergerin ohnehin von Autos fasziniert. Die 200 PS und zwei Auspuffe des sportlichen Flitzers begeisterten sie.

E-Bikes waren der Renner

Auch Gerald Kohl vom Autohaus Weckesser führte voller Euphorie die neuesten Modelle von Audi und VW vor, während Möbel-Dickhaut in direkter Nachbarschaft Einrichtungsgegenstände anbot. Ein Bähnchen verband das Möbelhaus mit der Innenstadt. Ein ganz großer Renner im zweirädrigen Angebot von „Rund ums Rad“ waren die Elektroräder: Volker Stracke interessierte sich für eines dieser Modelle, mit dem er sich gut vorstellen konnte, entspannte Ausflüge durch die hügelige kurhessische Landschaft zu unternehmen.

Viele Stimmen aus dem Einzelhandel klangen genauso positiv wie die aus der Besucherschaft: Irmtraut Trollhagen vom Modehaus Griesel in der Westheimer Straße sprach von einer sehr positiven Veranstaltung mit erfolgreichen Geschäften und guter Laune, die viel Spaß gemacht habe.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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