Fest des Kreisverbandes Fritzlar-Homberg sollte Staub des Alltags wegblasen

Schwalm-Eder. „Sie verleihen dem Glauben Atem und Stimme“, sagte Dekanin Sabine Tümmler zu den Bläsern beim Kreisposaunenfest.

Die evangelische Kirche lebe davon, dass die Gemeinde die Gottesdienste mitgestalte, dazu trügen die Posaunenchöre bei. Sie seien zu einem Markenzeichen der evangelischen Kirche geworden, denn der Glaube drücke sich auch durch die Musik aus. In Hülsa erklinge das Spiel des Posaunenchores nun schon seit einem Jahrhundert in der Gemeinde. Das besondere Geheimnis des Chores für seinen langen aktiven Bestand sei, auf die Ausbildung von jungen Bläsern zu achten.

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens hatte der Posaunenchor Hülsa die Chöre des Kreisverbandes Fritzlar- Homberg und der Nachbarschaft zum musikalischen Gottesdienst in die Kirche in Hülsa eingeladen. Aus Haddamar, Homberg, Schlierbach, Geismar, Remsfeld, Sipperhausen, Raboldshausen und Spieskappel waren Bläser zum Fest gekommen, um gemeinsam unter Leitung von Landesposaunenwart Ulrich Rebmann zu musizieren. Das gemeinsame Spiel war für die Musiker eine tolle Erfahrung. Durch die vielen Bläser werde der Klang voller und beeindruckend, sagte Tuba-Spieler Heinz Hohaus aus Remsfeld. Schön sei auch, dass man andere Musiker kennenlerne sowie alte Bekannte treffe. ^

Bilder vom Fest

Kreisposaunenfest in Homberg-Hülsa

Die Auswahl der Musikstücke stelle einen Querschnitt durch die Jahrhunderte dar, erklärte Dirigent Rebmann. Er schätze die bereichernde Vielfalt der Choräle, sagte er. Schön sei auch, das inzwischen nicht mehr nur Männer sondern auch Frauen im Posaunenchor spielten. Der Landesposaunenwart überbrachte auch die Grüße des Posaunenwerkes und wünschte den Bläsern einen guten Ansatz, damit sie mit ihrer Musik den Staub des Alltages von den Seelen ihrer Mitmenschen wegblasen können. Das Publikum spendete reichlich Applaus am Ende des Gottesdienstes. „Ganz klasse“, lautete das Lob von Dagmar Hohaus. Es sei schon ein besonderes Erlebnis, so viele Posaunen zu hören, meinte Dekanin Tümmler. Sie lobte die Musiker für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Pfarrer Gottfried Müller bedankte sich bei den Posaunenchören sowie bei der Dekanin und dem Landesposaunenwart. Das Engagement im Posaunenchor sei eine gute und wichtige Arbeit, die mit der Kollekte des Festgottesdienstes unterstützt werde, sagte er.

Quelle: HNA

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