Etwas Glück ist auch dabei

Mit einer Nein-Stimme passierte der Haushalt 2014 das Parlament

Frielendorf. Nahezu in Eintracht mit nur einer Nein-Stimme verabschiedete am Montagabend das Frielendorfer Parlament in seiner Sitzung im Gasthaus Schäfer in Todenhausen den Haushalt 2014.

Einhellig lobten die Sprecher der Fraktionen die Teilnahme am Landesprogramm Kommunaler Schutzschirm. Nur Dietmar Dunkel (FWG) geht das damit verbundene Sparkonzept nicht weit genug: "Der Schutzschirm wirkt offensichtlich wie eine Droge." Der Haushaltsausgleich sei verfehlt worden, weil Investitionen getätigt werden, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht sein müssten.

Aus Sicht seines Fraktionskollegen Eckhard Schmidt-Pfähler dagegen ist Frielendorf in Sachen Konsolidierung auf dem richtigen Weg. Das unterstrich auch SPD-Fraktionssprecher Gerhard Pflug. Neben mutigen Entscheidungen, zum Beispiel Erhöhung der Wassergebühren, komme auch etwas Glück, sagte er, mit Blick auf Mehreinnahmen, unter anderem bei der Gewerbesteuer.

Dieses Stichwort griff auch Dietrich Hahn (CDU) auf: "Einen großen Beitrag zur Konsolidierung leisten auch die Frielendorfer Unternehmen." Allerdings sei auch hier die Belastungsgrenze bald erreicht.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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