Die Kasseler Vokalisten reisten in der Lobenhäuser Kirche durch die Musikgeschichte

Einfühlsam durch alle Stile

Sangen sich in die Herzen des Publikums: Die Kasseler Vokalisten. Von links Angelika Scharfe, Regina Böhm, Petra Koch, Helmut Weckesser, Kristin Mewes-Weckesser, Katja Pfeifer, Barbara Winner, Rainer Salwiczek-Pfeifer, Katharina Mittelstrass und Bettina Fährmann. Foto:  Dürr

Lobenhausen. Die Kasseler Vokalisten brachten am Mittwoch in die Kirche der Seligpreisungen nach Lobenhausen alles mit, um dem Publikum einen schönen Konzertabend zu bereiten: gut geschulte Stimmen, satten Klang, einfühlsame Interpretationen, ein buntes Programm verschiedener Musikstile.

Quer durch die Geschichte

Von Helmut Weckesser, einem tiefen Bass, energisch geleitet, sangen sich die acht Sängerinnen und zwei Sänger in die Herzen der Zuhörer. Dabei schlugen sie einen weiten Bogen durch die Geschichte des Gesangs: Es begann mit der eigentlich für Cembalo komponierten Gavotte von Johann Sebastian Bach und endete mit Popmusik.

Dazwischen erklangen rhythmisch und klangmalerisch anspruchsvolle internationale Lieder, Gospels, romantische Chorlieder von Hugo Distler, A-Cappella-Swing und eine barocke Vertonung des 18. Psalms. Klavier, Gitarre und Konga kamen zwar als Begleitinstrumente zum Einsatz, aber nur sehr sparsam. Denn eigentlich haben sich die Kasseler Vokalisten dem A-Cappella-Gesang verschrieben.

Rainer Salwiczek-Pfeifer führte durch das Programm. Zum Abschluss gab es ein stimmungsvolles Abendlied, von Salwiczek-Pfeifer für den Chor arrangiert. Für den nicht enden wollenden, herzlichen Applaus gab es als Zugabe ein irisches Segenslied. (zad)

Quelle: HNA

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