Einkaufszentrum Homberg: Vielleicht ein Schwimmbad auf dem Dach

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Dabei sieht alles so idyllisch aus: Der Homberger Marktplatz ist fotogen – aber meistens leer. Im Hintergrund sieht man die historischen Häuser, die auch im Falle, dass das Einkaufszentrum dahinter gebaut würde, stehen blieben.

Homberg. Wenn man es so richtig krachen lassen wollte, müsste man auf das Dach des geplanten Einkaufszentrums noch ein Schwimmbad mit einem zehn mal 25 Meter großen Becken setzen.

Eine solche Freizeiteinrichtung in Verbindung mit einem Center, sagte Bürgermeister Martin Wagner am Montagabend in der Homberger Stadthalle, würde den Marktplatz ultimativ beleben.

Genau darum ging es bei der Informationsveranstaltung, zu der 300 Homberger gekommen waren: Um die verschiedenen Visionen und Varianten zum geplanten Einkaufszentrum, das die Altstadt deutlich beleben und als Wohn- und Lebensort aufwerten soll.

Es sei in der Tat ein ungewöhnliches Projekt für eine Stadt dieser Größenordnung, mit dem man sich beschäftige, sagte Wagner.

Wissen, worum es geht: 300 Leute waren am Montag in die Stadthalle gekommen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Zurzeit stehe man ganz am Anfang eines langen Entwicklungsweges, bei dem noch vieles offen sei. Wichtig sei ihm deshalb, dass das Einkaufszentrum gemeinsam mit den Hombergern geplant würde, wiederholte Wagner ein ums andere Mal.

Auch wenn Gebäude zwischen Holzhäuser Straße und Salzgasse abgerissen werden müssten, stehe fest, dass die Häuser von der Löwen- bis zur Engelapotheke auf jeden Fall erhalten blieben.

Die Idee, ein Schwimmbad auf dem Dach zu bauen, steht allerdings nicht wirklich zur Disposition. (bra)

Welche Fragen die Besucher der Informationsveranstaltung stellten und was das Stadtmarketing über das geplante Einkaufszentrum denkt, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der Fritzlar-Homberger Allgemeinen.

Quelle: HNA

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