Felsberger Feuerwehren probten den Ernstfall - angeblich brannte es in Brunslar

Einsatz im Schweinestall

Schweißtreibend: Christian Werner nach seinem Einsatz unter Atemschutz.

Felsberg. Sirenenlärm in Felsberg: Ihr Heulen rief am Samstag 116 Brandschützer aus der Drei-Burgen-Stadt nach Brunslar zu einer Übung. Dort brannten angeblich ein Stall und eine Scheune.

Das Szenario: Bei Bauarbeiten sollte es in einem Schweinestall zu einer Explosion gekommen sein – zwei Arbeiter, dargestellt mit Puppen, galten dabei als vermisst. Nach dem Eintreffen der ersten Wehren wird der Brand einer Scheune auf dem Gelände gemeldet. An diesem Übungsort galten vier Kinder als vermisst.

Im Übungseinsatz: 116 Einsatzkräfte aus allen Felsberger Wehren, die städtische Führungseinheit, die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes Felsberg mit neun Helfern und das Rote Kreuz Edertal. Zusammen waren die Rettungskräfte mit 19 Fahrzeugen unterwegs. Sie übten den Einsatz unter Atemschutz und das Aufbauen einer Löschwasserversorgung von der Eder zum 980 Meter entfernten Übungsort.

Übungdauer: Nach zweieinhalb Stunden wurde die Übung beendet, und alle Einstzkräfte trafen sich am Brunslarer Feuerwehrhaus zu einer Nachbesprechung über den Verlauf.

Bilanz: Stadtbrandinspektor Klaus Siemon sah drei Übungsaufgaben eingelöst: das Aufbauen einer Wasserversorgung über lange Wegstrecken, das Beachten von Führungsstrukturen mit Abschnittsleitungen und den geordneten Einsatz von Atemschutzgeräteträgern. Gleichwohl gab es kritische Anmerkungen zum Aufbau der Wasserversorung: Bis das erste Löschwasser aus der Eder über die aufgebauten Schlauchverbindungen und eingesetzten Tragkraftspritzen verfügbar war, verging Übungsleiter Klaus Siemon zu viel Zeit.

Aber es gab - neben dem Dank an alle Einstzkräfte - auch Lob für die Übungsteile unter Atemschutz, dabei seien die Geräteträger frühzeitig aus ihren Mannschaften herausgelöst und zum Einsatzort gebracht wurden.  (zot)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare